Schusswaffengebrauch in Wuppertal, Polizei schießt mutmaßlichen Räuber nieder

Am heutigen Tag (08.04.2020), gegen 12:10 Uhr, erhielt die Polizei telefonisch Kenntnis über ein Raubdelikt in einem Supermarkt am Klingelholl. Hier soll ein zunächst unbekannter Täter eine Verkäuferin mit einem Messer bedroht und leicht verletzt haben, wobei er die Herausgabe von Bargeld forderte.

 

Foto: C.Otte

Im Rahmen der Fahndung trafen Polizeikräfte auf der Westkotter Straße den mit einem Messer bewaffneten Tatverdächtigen an. Da der Mann auf deutliche Ansprachen und Warnungen nicht reagierte, wurde ein Warnschuss abgegeben. Unbeirrt setzte der Bewaffnete seinen Weg auf der Westkotter Straße fort. Um auch Passanten vor der Situation zu schützen, machten die eingesetzten Beamten von der Schusswaffe Gebrauch, wobei der 29-Jährige ins Bein getroffen wurde. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus verbracht, Lebensgefahr besteht nach aktuellem Ermittlungsstand nicht. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen und Abläufen des Geschehens werden von einer Ermittlungskommission des Polizeipräsidiums Hagen geführt. Diese Zuständigkeitsübertragung wird aus Neutralitätsgründen standardmäßig veranlasst. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Gesamtgeschehen geben können.

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Quelle: Staatsanwaltschaft Wuppertal

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