17.03.2020

Corona Coronavirus Frauenberatung Wuppertal Risikogruppe solidarität

Aktuelle Erreichbarkeit der Frauenberatung

Liebe Frauen, liebe Ratsuchende, aufgrund der Entwicklungen im Zusammenhang mit den Corona-Infektionen möchten auch wir die Ansteckungsgefahr möglichst klein halten (#risikogruppe) und bieten daher aktuell nur noch telefonische Beratungen an.

Liebe Ratsuchende,

Aktuelle Stellenangebote:

aufgrund der Entwicklungen im Zusammenhang mit den Corona-Infektionen und dem aktuellen Erlass der Stadt Wuppertal zur Durchführung von Veranstaltungen müssen wir leider bis zum 19.04.2020 alle Veranstaltungen in unseren Räumen absagen. Es wird angeraten soziale Kontakte einzuschränken und zwei Meter Abstand bei Kontakten zu halten.

Wir möchten die Ansteckungsgefahr innerhalb der Frauenberatungsstelle minimieren und werden deshalb nur Telefonberatungen anbieten.
Unsere telefonischen Beratungszeiten sind ab dem 18.03.2020:
montags, dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 10:00 – 16:00 Uhr.


Die Einschränkungen und Veränderungen im Alltag können belastend sein und zu Überforderung führen. Wenn Sie dazu Rat suchen oder Entlastungsgespräche, rufen Sie bei uns oder anderen Beratungsstellen an
(z.B. Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 08000 116 016 und via Online-Beratung und den Krisendienst der Stadt Wuppertal Tel: 0202- 244 2838 von 18.00 bis 08.00 Uhr und rund um die Uhr jeden Samstag, Sonntag und an allen Feiertagen).

Achten Sie auf sich selbst und andere. Das Private bleibt politisch: Üben Sie Solidarität und gegenseitige Rücksicht, damit besonders belastete Personen (#Risikogruppe) geschützt werden und die Ansteckungsgefahr gemindert werden kann.

Derzeit verbreitet sich das Virus bei uns exponentiell. Etwa alle drei Tage verdoppelt sich die Anzahl der Infektionen. Geht es in diesem Tempo weiter, wären in einem  Monat bereits eine Million Menschen infiziert.

Die Tageszeitung „taz“ hat vorgerechnet, was das für unser Gesundheitssystem bedeutet: Mindestens 50.000 Menschen müssten in diesem Fall auf Intensivstationen behandelt werden – Plätze gibt es aber in ganz Deutschland nur 28.000. Und die sind zu großen Teilen bereits mit anderen schwerkranken Menschen belegt.  Gelingt es uns, das derzeitige Tempo der Corona-Ausbreitung zu halbieren, gäbe es in einem Monat nicht eine Million Infizierte – sondern 32.000. Ärzt*innen, Pfleger*innen und Krankenhäuser könnten die Krise bewältigen.  Je weiter das Virus jedoch verbreitet ist, desto schwieriger wird es, die Anzahl der neuen Infektionen zu reduzieren.

(Siehe dazu https://blog.campact.de/2020/03/corona-kollaps-verhindern/?pk_vid=8b4b22b2a8136a0515844459288c7e0d)

Ganz praktisch ist es hilfreich, oft gründlich die Hände zu waschen, mehrmals täglich mit Salbeitee zu gurgeln, morgens und abends mit Salzwasser und z.B. darin gelöstem Citrusöl eine Nasenspülung zu machen und viel heißen Melissen- oder  Cistustee trinken.

Mit guten Wünschen

Die Teamfrauen der Frauenberatung + Selbsthilfe e.V. in Wuppertal

 

 

 

Anmelden

Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.