16.03.2020

Hausgeschichte Platzhoffstraße

Hausgemeinschaft Platzhoffstraße Nummer 2 – ENTFÄLLT!

Bürger, Juden, Verbrecher. Ein Vortrag von Sebastian Berg

Es kann nicht wundern, dass die zahlreichen und zum Teil prachtvollen Altbauten in den unzerstörten Wohngebieten der Stadt Wuppertal Geschichten bergen, die bis vor die Wende zum 19. Jahrhundert zurückreichen. Dass diese Geschichten auch von der Zeit des Nationalsozialismus erzählen können, beweist – nur als Beispiel – ein Haus an der unteren Platzhofstraße, von der Brillerstraße aufwärts immer gut zusehen. Hier wohnte unter anderem die jüdische Familie Davids mit ihren zwei Kindern – so lange, bis sie zum Umzug gezwungen wurde. Wer zog nun in die frei gewordene Wohnung? Wer lebte noch im Haus? Was geschah mit Familie Davids später und was mit ihrer Wohnung?

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Sebastian Berg studiert Geschichte und Sozialwissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal mit dem Ziel, Lehrer zu werden. Zurzeit betreut er im Auftrag der Begegnungsstätte Alte Synagoge die Ausstellung in der Stadtsparkasse und arbeitet in diesem Zusammenhang an dem Forschungsprojekt „Platzhoffstraße 2“.

 

Ort: Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal

Eintritt: 3,00 €

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