19.12.2019

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Neue Leitmerkmalmethoden: Pilotseminar in Wuppertal

Die BAuA hat Mitte Oktober sechs neue Leitmerkmalmethoden (LMM) zur menschengerechten Gestaltung physischer Arbeitsbelastungen herausgegeben. Mitte Dezember ist dazu ein erstes Pilotseminar in Wuppertal durchgeführt worden.

Für den Großteil der Arbeitsunfähigkeitstage von Beschäftigten in Deutschland sind Muskel-Skelett-Erkrankungen verantwortlich. Dies ist ein enormer Kostenfaktor für die Betriebe. Der Demografische Wandel wird das Kostenproblem für die Betriebe am deutschen Standort zukünftig noch weiter verschärfen.

Trainer und Teilnehmer*innen beim ersten Kompaktseminar „Neue Leitmerkmalmethoden (Version 2019)“ vom 10. bis 12. Dezember in Wuppertal [v.l.n.r.: A. Schäfer (GEWITEB, Wuppertal), V. Wilczek (KNIPEX, Wuppertal), S. Musco (Südwestmetall, Stuttgart), W. Schachner (Stadtwerke Düsseldorf), Dr. M. Buch (RWE, Köln), H. Rabanus (AWG, Wuppertal), Dr. K. Bernholz (EBE, Essen), B. Joost (freiberufl. Sifa, Leverkusen), P. Serafin (GEWITEB, Wuppertal), P. Lakenbrink (INFA, Ahlen) und L. Ueberholz (BU, Wuppertal)].

Um physische Tätigkeiten von Beschäftigten menschengerecht gestalten zu können und um Gesundheitsrisiken zu vermeiden oder zu minimieren, werden seit dem Jahr 1994 von der BAuA die Leitmerkmalmethoden wissenschaftlich entwickelt und mit Hilfe von Feldstudien in Betrieben verschiedener Branchen validiert.

Mit dem präventiven Einsatz der Leitmerkmalmethoden bei der Planungs- und Betriebsphase von Arbeitsplätzen können diese menschengerecht gestaltet und somit die betriebliche Sicherheit und der Gesundheitsschutz sowie die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter*innen verbessert werden.

Zu den neuen Leitmerkmalmethoden ist ein erstes Pilotseminar in kompakter Form durchgeführt worden, in dem die sechs Leitmerkmalmethoden von erfahrenen Ergonomieexperten vorgestellt und deren Anwendung anhand praxisbezogener Tätigkeiten von den Teilnehmern*innen geübt wurde.

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