08.10.2019

DOC

CDU befürchtet Chaos im DOC – Streit mit Remscheid

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CDU befürchtet Chaos im DOC – Streit mit Remscheid

 

Wie wir aus der Westdeutsche Zeitung vom 5.10.2019 entnehmen konnten, verkündet der Oberbürgermeister Andreas Mucke, einen Fragebogen zu erstellen, der sich mit drei Fragen an den Einzelhandel wendet.

Der Rat der Stadt Wuppertal hat sich bereits mehrfach dafür ausgesprochen, die Streitigkeiten mit Remscheid über das in Lennep zu errichtende DOC zu Ende zu bringen. Erhebliche Beeinträchtigungen des Wuppertaler Einzelhandels durch das DOC sollen vermieden werden. Seit einiger Zeit werden daher Verhandlungen mit dem Investor geführt, um eine verträgliche Flächenreduzierung zu erreichen. Inzwischen liegt ein Angebot zur Flächenreduzierung vor, das vom Investor als final bezeichnet wird.  Parallel wird seit Jahren ein Rechtsstreit über die Klage der Stadt Wuppertal gegen das Bauprojekt in der Lenneper Altstadt geführt.Vor diesem Hintergrund hat der Rat der Stadt Wuppertal die Verwaltung in der letzten Ratssitzung beauftragt, ein repräsentatives und belastbares Meinungsbild des Einzelhandels zu erstellen, um eine Grundlage für die politischen Entscheidungen über die Fortführung oder Beendigung der Streitigkeiten zu liefern. Nun hat sich der Oberbürgermeister entschieden, für dieses Meinungsbild eine Umfrage bei den Einzelhändlern zu machen. „Wir erfahren aus der Presse, dass den Händlern drei Fragen gestellt werden und hoffen, dass das Ergebnis tatsächlich ein eindeutiges Meinungsbild wird und nicht ein Riesendurcheinander entsteht“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Ludger Kineke.

Unser Oberbürgermeister ist ein richtiger Gipfelstürmer : Diesel – Gipfel, Kinderarmuts – Gipfel, Altersarmuts -Gipfel, Wohnungs – Gipfel und nun nach einer langen Vorgeschichte der Irrungen und Wirrungen mit viel zerdepperten  politischen Porzellan und zerstörtem Vertrauen ein Gipfel mit der Stadtverwaltung Remscheid, dem DOC  Investor Mac Arthur Glenn und den Wuppertaler Fraktionsspitzen zum Thema DOC. „Der Sinn einer solchen Veranstaltung ist zum jetzigen Zeitpunkt wirklich fraglich“, merkt CDU-Fraktionsvorsitzender Hans-Jörg Herhausen an. „Bevor das erbetene Meinungsbild unter den Wuppertaler Einzelhändlern erstellt ist, ist das purer Aktionismus.“

 

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