02.10.2019

16. Tiersegnung auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt am Tag des Hl. Franz von Assisi, dem 4. Oktober, alle Besitzer großer und kleiner Tiere bereits zum sechzehnten Mal zu einer Tiersegnung ein. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird am Freitag, dem 4.10.2019 um 17.00 Uhr vor der Laurentiuskirche am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld Tiere und ihre Besitzer segnen. Die Segensfeier wird durch das Bläsercorps der DTK Gruppe Wuppertal-Elberfeld e.V. musikalisch unterstützt, das im Anschluss an die Segensfeier ein kurzes Platzkonzert geben wird.

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Besonders freuen wir uns, dass in diesem Jahr neben Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal der ehemalige Superintendent Elberfelds, der evangelische Altpfarrer Eberhard Röhrig, Tiersegnung mitfeiern wird; der mittlerweile 83jährige Pfr. Röhrig wird die Predigt halten. Erstmalig wird die Tiersegnung damit auch als ökumenischer Gottesdienst begangen. Pfarrer Röhrig hat nach seiner Pensionierung eine Dissertation über Mensch-Tier-Beziehung als ethische Herausforderung im biblischen Zeugnis verfasst.

Die Tiersegnung findet traditionell am Gedenktag des Hl. Franz von Assisi statt. Franz von Assisi (1181-1226) ist der Gründer des Franziskanerordens. Er lebte in der mittelitalienischen Stadt Assisi. Von ihm wird unter anderem berichtet, dass er den Vögeln predigte. Der Legende nach zähmte er außerdem den Wolf von Gubbio, der das Dorf bedrohte. Franz von Assisi gilt bis heute als Vorbild der Bewahrung der Schöpfung. Seine Nähe zur Natur spiegelt sich schließlich in dem berühmten Sonnengesang wider, mit dem er – am Ende seines Lebens erblindet – die Schöpfung Gottes besingt. Für Franz von Assisi sind die Tiere wie der Mensch Geschöpfe Gottes, die dem Menschen anvertraut sind.

Mit der Tiersegnung wird dieser Aspekt deutlich gemacht. Der Mensch übernimmt eine besondere Verantwortung für die Schöpfung und seine Mitgeschöpfe. Die Segnung richtet sich an die Menschen, denen es wichtig ist, dieser Verantwortung vor Gott einen zeichenhaften Ausdruck zu verleihen.

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Die Segnung von Menschen, Tieren aber auch von Gegenständen hat in der katholischen Kirche eine lange Tradition. Während die Segnung eines Menschen oder von Tieren den besonderen Schutz Gottes deutlich machen will, verweist die Segnung von Gegenständen auf die Verantwortung des Menschen im Umgang mit ihnen. Der Segen selbst besteht aus einem Zuspruch und einem äußeren Zeichen, mit dem die Verantwortung des Menschen für Welt und Umwelt im Wortsinn „begreifbar“ gemacht wird.
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Kommentare

  1. uschi frommold sagt:

    ich möchte mit meinem Quix zur Tiersegnung gehen . Er ist 15,6 Jahre alt und ich hoffe auf einen guten Zuspruch, damit er mir noch lange gesund bleibt.

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