27.09.2019

Flächenfraß; Stadtentwicklung

Fehlende Gutachten führen zu Flächenfraß

Mit der Beschlussfassung über die Stellungnahme der Stadt zur Ausweisung von Wohnbauflächen im Außenbereich wurde in der gestrigen Sitzung des Rates wertvolle Flächen für eine mögliche Bebauung an die Bezirksregierung gemeldet.

Dazu erklären Ludger Kineke, Fraktionsvorsitzender der CDU und Anja Liebert, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Für eine sorgfältige Beratung fehlen uns nach wie vor die Gutachten, die uns der Stadtentwicklungsdezernent versprochen hat. Mit dem gemeinsamen Antrag von CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Freie Wähler wollten wir eine sachliche Diskussion ermöglichen, die auch zur Bewertung einzelner Flächen geführt hätte.

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Wegen der Verweigerungshaltung der SPD-Fraktion und der FDP werden nun alle Flächen, die von der Stadt und der Bezirksregierung im Außenbereich vorgesehen sind akzeptiert und werden in die Regionalplanung aufgenommen. Dabei handelt es sich um ökologisch wertvolle Flächen im Umfang von 150 ha. Lediglich die Fläche südlich Rather Straße in Cronenberg wurde mehrheitlich herausgenommen.

CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und die Freien Wähler wollten mit ihrem Antrag erreichen, dass eine intensive Diskussion über einzelne Flächen geführt wird und die Entscheidungen der Bezirksvertretungen berücksichtigt werden. Die SPD-Fraktion hat mit ihrer Entscheidung nun dazu beigetragen, dass viele Flächen wie z.B. Asbruch an der Kleinen Höhe und die Heidter Straße in Ronsdorf vor einer Bebauung nicht geschützt werden.“

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