20.09.2019

Klimaschutz im Verbraucheralltag

Wie Mitmachen einfach möglich ist! Die Demonstrierenden von „Fridays for Future“ fordern mit ihrem weltweiten Aktionstag am 20. September effektiven Klimaschutz.

„Wir unterstützen dieses Anliegen und wissen, dass klimafreundliches Handeln im heutigen Konsumalltag oft noch eine Herausforderung für den Einzelnen ist“, erklärt Marlene Pfeiffer, Leiterin der Verbraucherzentrale in Wuppertal. „Deshalb geben wir einige Anregungen, wie im Alltag auch jetzt schon ein relativ einfacher, persönlicher Beitrag möglich ist.“

Aktuelle Stellenangebote:
  • Start in den Tag: Einen klimafreundlichen Vitaminschub zum Frühstück liefert saisonales Obst aus der Region. Brot und Brötchen vom Vortrag schmecken aufgebacken wieder kross und lecker. Und die morgendliche Dusche verbraucht weniger Energie, wenn ein Sparduschkopf im Einsatz ist.
  • Tür zu, Licht aus: Sind alle aus dem Haus, reichen 16 Grad Raumtemperatur aus. Das geht mit zentraler Steuerung, programmierbaren Thermostaten oder einfach Stufe 2 am Heizkörper. Dank Steckerleisten und Zeitschaltuhren verschwenden auch Standby-Modus und Ladegeräte keinen Strom, wenn niemand da ist. Mehr Tipps zum Stromverbrauch unter www.verbraucherzentrale.nrw/stromsparen.
  • Klimafreundlich unterwegs: Wer kurze Strecken mit dem Rad zurücklegt, schont das Klima. Studien zeigen: In der Stadt ist man mit dem Rad schneller als mit dem Auto – und ein Parkplatz findet sich auch leichter. Größere Transporte sind mit Lastenrädern möglich. Auch in Wuppertal gibt es welche zum Ausleihen.
  • Nachhaltige Pause: Selbst vorbereitete Snacks und Mahlzeiten, die in Lunchboxen mitreisen, sind eine kostengünstige und klimafreundliche Alternative zu aufwendig verpacktem To-go-Food. „Meal Prep“ ist ein aktueller Trend – im Internet gibt’s viele Rezepte. Trinkflaschen und Mehrwegbecher ersetzen Wegwerf-Behältnisse für heiße und kalte Getränke. Das ideale Getränk für unterwegs ist Leitungswasser. Es belastet das Klima im Durchschnitt 600-mal weniger als Mineralwasser.
  • Aktiv in der Freizeit: Im Gemeinschaftsgarten Gemüse pflanzen, kaputte Dinge reparieren, Lebensmittel vor dem Müll retten, Bücher und Kleidung tauschen: Gemeinsam für Klimaschutz und Nachhaltigkeit aktiv zu werden, kann richtig Spaß machen. Auch in Wuppertal gibt es engagierte Gruppen. Einen Überblick und Adressen bietet die Online-Karte unter www.mehrwert.nrw/mitmachkarte.
  • Feierabend ist Zeit für Pläne: Geld kann klimafreundlich angelegt werden, ohne auf Rendite zu verzichten. Viele Kreditinstitute bieten nachhaltige Anlagemöglichkeiten an, die klimafreundliche Projekte fördern oder Investitionen in Kohlekraftwerke ausschließen. Der Begriff Nachhaltigkeit ist gesetzlich nicht geregelt. Deshalb ist vor jeder Entscheidung zu prüfen, was genau der Anbieter verspricht.

Zu klimafreundlichen Geldanlagen, allen Energiefragen, zum nachhaltigen Engagement und zu vielen weiteren Punkten rund um den Klimaschutz im Verbraucheralltag informiert die Beratungsstelle unter Tel. 0202 – 69375801 oder vor Ort.

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