27.05.2019

Abstimmung Seilbahn Bürgerbeteiligung Stadtentwicklung WSW

Klares Votum: Keine Seilbahn für Wuppertal!

Unter großer Beteiligung haben sich Wuppertals Bürgerinnen und Bürger gegen eine Seilbahn ausgesprochen.

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Dazu Anja Liebert, Fraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecherin:
„Das Ergebnis ist eindeutig: Knapp 62% der wahlberechtigten Bürger*innen lehnen eine Seilbahn vom Hauptbahnhof zur Bergischen Universität und weiter nach Küllenhahn ab.

Wir bedanken uns für die große Wahlbeteiligung und für die klare Willensbekundung.

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Ergebnis akzeptieren und sieht keine Möglichkeit zur Weiterführung der Pläne zum  Bau einer Seilbahn. Es war richtig, die Bürgerbeteiligung durchzuführen. Damit wird erreicht, dass der Rat der Stadt nicht gegen den Willen der Wuppertaler*innen entscheidet.

Allerdings bleibt uns mit der Ablehnung einer Seilbahn die Verkehrsproblematik erhalten. Die Fördermittel des Landes NRW für die Seilbahn werden nun in Verkehrsprojekte anderer Kommunen fließen. Dabei ist klar, dass die Beförderung der Studierenden zu Uni komfortabler, umweltfreundlicher und schneller werden muss. Gemeinsam mit den Wuppertaler Stadtwerken werden wir diskutieren, wie diese Vorgaben umgesetzt werden können. Wichtig ist uns dabei auch, dass das Aus der Seilbahn nicht das Aus der Verkehrswende in Wuppertal bedeutet. Wir werden uns weiterhin für eine klima- und umweltfreundliche Mobilität einsetzen, die auf die Förderung des ÖPNVs und des Rad- und Fußverkehrs basiert.“

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Kommentare

  1. .Niko sagt:

    @Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN:
    Bitte verwenden Sie nicht den Begriff der „Bürgerbeteiligung“. Es handelte sich um eine Abstimmung. Das ist ein signifikanter Unterschied! Bitte entsprechend in Ihren Pressetexten ändern.

  2. Klaus Freising sagt:

    Ohne die von Beginn an professionelle Öffentlichkeitsarbeit der Wuppertalbewegung hätte Wuppertal heute zugemauerte Fledermaustunnel anstelle der Nordbahntrasse.

    Wenn die Stadt fünf Jahre lang die Öffentlichkeitsarbeit ihres großen „Schlüsselprojekts 2025“ einem Team umtriebiger Projektgegner überlässt, darf sie sich über die wegbrechende Unterstützung nicht wundern. Die Abstimmung ist dann vielleicht richtig, aber nur noch geeignet, um das Scheitern des Projekts vom Wählerwillen der einseitig informierten Bürgerschaft besiegeln zu lassen.

    Im Moment sendet der Stadtrat das Signal, dass Wuppertaler mit guten Ideen zukünftig neben ihrem technischen Know-How, guten Beziehungen zur Landespolitik und potenten Geldgebern auch noch eine eigene PR-Agentur mitbringen müssen, um eine Chance zu haben. Die Stadt macht nichts. Fast nichts:

    Danke an Marc Schulz für seine klare Haltung.

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