23.04.2019

Netzwerk für hospizliche Begleitung

Ehren- wie Hauptamtliche der Hospize Ratingen und Wuppertal trafen sich zum Erfahrungsaustausch.

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Mittlerweile gibt es zahlreiche stationäre und ambulante Begleitungsmöglichkeiten für schwersterkankte Menschen. So ist in Deutschland in den letzten zwei Jahrzehnten ein großes Netzwerk von rund 1500 ambulanten Hospizdiensten, ca. 230 stationären Hospizen, 330 Palliativstationen und ca. 326 ambulanten Palliativteams entstanden. Mit ihren haupt- aber auch ehrenamtlich Mitarbeitenden gewährleisten sie die medizinische und seelsorgliche Versorgung der schwersterkrankten Menschen in der eigenen Wohnung, oder auch stationären Einrichtungen wie in Seniorenheimen, Krankenhäusern und stationären Hospizen.

Auch in unserer Region gibt es viele hospizliche Angebote. So trafen sich ehren- wie hauptamtlich Mitarbeitende des stationären Vinzenz Palotti Hospizes und des stationären Hospizes Dr. Werner Jackstädt Haus in Wuppertal zum Erfahrungsaustausch. Es war informativ und bereichernd für den eigenen Dienst, mit anderen ins Gespräch zu kommen und voneinander zu lernen. So besprachen wir, wie wichtig es ist, dass Menschen in ihrer letzten Lebensphase Geborgenheit und eine vertrauensvolle Begleitung erfahren und nicht nur in ihren körperlichen, sondern auch in ihren seelischen Nöten ernstgenommen werden. Sowohl in Bergisch Gladbach wie in Wuppertal wurde deutlich, wie bedeutend die Zusammenarbeit mit den Ambulanten Hopizdiensten ist, um betroffene Menschen noch umfassender auch in ihrem häuslichen Umfeld begleiten zu können. Ein Palliativarzt merkte an, dass ein vertrauensvoller Kontakt zwischen Arzt und Patient gerade im Hopizbereich grundlegend ist. Und dass auch die  neuesten Erkenntnisse in der Schmerztherapie zur Linderung der körperlichen Symptome angewendet werden müssen.

Dieses Gespräch hat uns ermutigt, auch weiterhin im städteübergreifenden Kontakt zu bleiben im Dienst an den schwersterkrankten und trauenden Menschen.

text: hospiz/hanke/ör-wj

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