11.03.2019

Geschwindigkeitsmessstellen NRW-Innenminister Herbert Reul Verkehrsüberwachung Vorankündigung

Blitzer werden bald nicht mehr angekündigt

Die NRW-Polizei erhöht den Kontrolldruck auf Raser und andere Verkehrsteilnehmer, die Vorschriften missachten. „Null Toleranz“ für Verkehrssünder ist die Hauptbotschaft hinter der neuen Strategie.

Die Verkehrsüberwachung soll demnach „grundsätzlich unangekündigt und mit Anhalten“ erfolgen, steht in der neuen Fachstrategie Verkehr des NRW-Innenministeriums.

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„Wir überwachen ohne Ankündigung und nutzen den Überraschungseffekt. Und wir halten den, der sich nicht an die Regeln hält, auch an. Um ein Umdenken zu erzwingen und Rowdys sofort aus dem Verkehr zu ziehen“, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU).Damit zieht sich die Polizei in NRW nach und nach aus der bisher üblichen Vorankündigung von Geschwindigkeitsmessstellen zurück. So nennt zum Beispiel die Polizei im Ennepe-Ruhr-Kreis seit Kurzem keine Straßen mehr, an denen sie Geschwindigkeitsmessungen durchführt. Zwingend ist dies für die Polizei allerdings noch nicht, wie ein Sprecher des Innenministeriums erklärt. In enger Absprache mit den Kommunen, die ebenfalls Tempokontrollen machen, könne die Polizei derzeit auch weiter Blitzer-Orte vorher veröffentlichen. Die neue Strategie dürfte aber die bisherige Praxis bald flächendeckend ersetzen.

Quelle:  NRZ : Wie Nordrhein-Westfalen künftig gegen Raser vorgeht

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