13.12.2018

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Zukunftschance für Bayer-Mitarbeiter

Die FDP-Fraktion fordert in einem Ersetzungsantrag zur "Bayer-Ratsresolution" den OB auf, die verschiedenen Akteure an einen Tisch zu holen, um Wege zu suchen, die hochqualifizierten Bayer-Mitarbeiter in Wuppertal zu halten und gemeinsam neue Perspektiven für die Menschen zu entwickeln.

Die Fraktion der Freien Demokraten (FDP) fordern in einem Ersetzungsantrag zur „Resolution zur Entwicklung im Bereich der Bayer AG am Standort Wuppertal“ den Oberbürgermeister auf, gemeinsam mit anderen Akteuren wie Wirtschaftsförderung, Universität, Bayer-Betriebsrat, Arbeitgeberverband, W-Tec, AiCuris-Vertreter und andere an einen Tisch zu holen, um Wege zu suchen, die hochqualifizierten Bayer-Mitarbeiter in Wuppertal zu halten und neue Perspektiven für die Menschen zu entwickeln.

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„Die von CDU und Grünen vorgelegte Resolution hilft weder den Menschen noch der Stadt“, so Alexander Schmidt, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal. „Uns ist es wichtig, in dieser schwierigen Situation für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bayer-Konzerns, die von dem Wegfall der 750 Stellen in Wuppertal betroffen sind, Zukunftsperspektiven aufzuzeigen und es nicht nur bei einer bloßen Solidaritätsbekundungen zu belassen.“

Nach Ansicht der Freien Demokraten ist eine Solidaritätsbekundung und die Forderung an die Bayer AG nach einem Bekenntnis zum Traditionsstandort Wuppertal ebenso selbstverständlich, wie die nach umfassender Transparenz.

„Dennoch muss von Seiten der Stadt alles versucht werden, neue Wege zu gehen und diese Krise für die Menschen und unsere Stadt in etwas Positives umzumünzen“, so Schmidt.

Die Freien Demokraten wünschen sich eine ehrlichere Diskussion, denn jegliche Kritik in Sachen Stellenabbau am Bayer-Konzern basiert auf unsicherer Tatsachenlage.

Schmidt abschließend: „Das Spekulieren über mögliche Fehlinvestitionen des Bayer-Konzerns auf internationaler Ebene und die Kritik am Stellenabbau hilft weder den Menschen noch glauben wir, dass Bayer deshalb die Streichungspläne überdenkt. Das Beispiel AiCuris könnte hingegen als erfolgreiche Bayer-Ausgründung als eine Art Blaupause für die aktuell vom Stellenabbau betroffenen Bayer-Mitarbeiter dienen. Vielleicht entwickeln die vielen klugen Köpfe dieser Stadt auf Vermittlung des Oberbürgermeisters gemeinsam Ideen für neue Gründungen oder andere Einsatzmöglichkeiten für die hochqualifizierten Bayer-Mitarbeiter. Damit wäre den Menschen und Wuppertal dann tatsächlich geholfen.“

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