22.11.2018

Neue EU-Trinkwasserrichtlinie: SPD beantragt Sachstandsbericht

"Wir möchten wissen, wie sich die neue EU-Richtlinie, die bald in nationales Recht umgesetzt werden muss und für uns in Deutschland in eine geänderte Trinkwasserverordnung münden wird, auf Wuppertal auswirken könnte“, erklärt Frank Lindgren, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.

Das EU-Parlament hat im Oktober dem Vorschlag der EU-Kommission für eine geänderte EU-Trinkwasserrichtlinie zugestimmt. „Dazu beantragen wir im kommenden Umweltausschuss einen Sachstandsbericht. Wir möchten wissen, wie sich die neue EU-Richtlinie, die bald in nationales Recht umgesetzt werden muss und für uns in Deutschland in eine geänderte Trinkwasserverordnung münden wird, auf Wuppertal auswirken könnte“, erklärt Frank Lindgren, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.

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Die neue EU-Richtlinie zielt unter anderem darauf ab, den Zugang zu sauberem Trinkwasser EU-weit zu verbessern. Auch zur Vermeidung von Plastikmüll sollen mehr EU-Bürgerinnen und Bürger künftig Wasser aus der Leitung trinken.

„Das Trinkwasser in Deutschland hat zum Glück bereits seit Jahrzehnten eine sehr gute Qualität. Hier gehört es zu den Kernaufgaben der Daseinsvorsorge, die Menschen mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Nichts desto trotz kommen durch die geänderte Richtlinie neue Anforderungen auf die Wasserversorger zu. Der zulässige Höchstwert für Blei soll z.B. um die Hälfte reduziert werden, der Weichmacher Bisphenol A und 17 weitere Stoffe müssen neu in die Liste der zu überprüfenden Stoffe aufgenommen werden. Wir wollen auch wissen, ob die neuen Anforderungen u.a. Mehrkosten für die Wasserversorger verursachen. Auch über diese möglichen Auswirkungen der neuen Richtlinie möchten wir von der Verwaltung informiert werden“, ergänzt Frank Lindgren abschließend.

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