18.11.2018

BV-Elberfeld beschließt 50 Parkplätze in der Neuen Friedrichstr. abzuschaffen!

Versteckt in einem Antrag mit der Überschrift: „Die Neue Friedrichstraße zur Fahrradstraße machen“ hat die Bezirksvertretung Elberfeld am 10. Oktober 2018 beschlossen, 50 Parkplätze in der Neuen Friedrichstr. / Friedrichstr. abzuschaffen. Für die übrigen Parkplätzen sollen dann Anwohnerparkscheine verkauft werden.

Aktuelle Stellenangebote:

Die Beziksvetretung Elberfeld hat am 10. Oktober 2018 mit 11 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen und keiner Enthaltung beschlossen, die Verwaltung aufzufordern, „eine Planung für die Neue Friedrichstraße und Friedrichstraße im Bereich zwischen Albrechtstraße und Bahnhof Mirke als Fahrradstraße vorzulegen. Ziel bleibt eine gute Verbindung zwischen der Elberfelder Innenstadt und der Nordbahntrasse über diese Achse“.

In dem Antrag heißt es u.A., dass bei der Planung folgender Punkt mit einbezogen werden soll:

  • Durch weitere Parkraumbewirtschaftung die Verfügbarkeit der Parkplätze für Bewohnende verbessern.“

Was sich erst einmal gut ließt, bedeutet letztendlich, dass in der Friedrichstrasse/Neue Friedrichstrasse 50 Parkplätze abgeschafft werden und für die restlichen Parkplätze im Quartier Anwohnerparkscheine benötigt werden.

Direkt erwähnt werden die 50 Parkplätze in dem Antrag natürlich nicht. Ist auch gar nicht nötig, denn dies geschieht auf Grund von Vorschriften ganz automatisch, wenn die Neue Friedrichstr. / Friedrichstr. zur Fahrradstraße umgewandelt wird.

Heike Wegner Mitglied der Bezirksvertretung sagte dazu: „Es mag sicher wünschenswert sein Wohnviertel wie das unsere autofrei zu gestalten. Dazu ist es aber vorher notwendig eine ganz andere Verkehrsanbindung zu schaffen. Mit einem einzigen Bus der hier im Viertel hält und das auch nur bis 20:00 Uhr ist die Mobilität der Anwohner sicher nicht gewährleistet. Anstatt also mehr Qualität im Viertel zu schaffen wird durch diesen Antrag nur die Parkraumraumbewirtschaftung der Stadt Wuppertal erweitert.

 

Anmelden

Kommentare

  1. Ulrich Schmidt sagt:

    Thomas wenn es jetzt schon nicht möglich ist die Kunden Fußläufig zu erreichen, würde mich interessieren warum? Stehen zu viele Autos jetzt schon so das Fußgänger nicht mehr dran vorbei kommen ? Ist die Verwendung einer Sackkarre nicht mehr möglich weil die Bordsteine zu hoch sind? Die Gebühren für einen Anwohner Parkausweis beträgt im übrigen schlappe 30 € im Jahr… Es ist also eher ein Geschenk.

  2. Thomas Niehus sagt:

    Großartig, liebe Politiker_innen. Eine ganz tolle Idee. Hat von ihnen überbezahlten Un-Kreeativköpfen schon mal daran gedacht, wie dann beispielsweise Handwerker ihre Kunden dort erreichen sollen? Sollen diese ihre Arbeiten im Vorbeifahren machen?

    Bereits jetzt ist es tagsüber nahezu unmöglich, einigermaßen fußläufig zu seinen Kunden zu parken, gerade in der Neuen Friedrich Straße. Sollte ihr Plan Umsertzung finden wird sich sicher kein Kolege mehr darum reißen, Kunden im Bereich NFS anzufahren.

    Liebe Politiker_innen, Sie werden für vernünftiges Denken bezahlt und zwar auch von Handwerkern. Ebenso wie von Anwohnern, die sich Ihre maßlos überteuerten Gebühren für Anwohner-Parkausweise NICHT leisten können.

    Schaffen Sie Parkraum. In der gesamten Stadt und dann, aber auch erst dann können Sie solch unsinnige Vorschläge den Wählerinnen und Wählern vorstellen.

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.