15.11.2018

Wuppertaler Designpreis LISA 2018

Wuppertaler Designpreis LISA 2018 Preisverleihung mit den Namen der Gewinner

Bei der Preisverleihung um 18 Uhr in der codeks Arena werden von der Jury folgende Preisträger mit ihren Projekten ausgezeichnet.

1. Preis: Kampagne „Wopertal“ der Wuppertaler Bühnen und des Sinfonieorchesters

eingereicht haben die Bühnen Agentur: GK+ Fotografie: Jens Grossmann

Kategorie: Corporate Design

Info zum Unternehmen:

Ein Hauptziel der Kampagne „Wir lieben WOPPERTAL“ ist eine stärkere Vernetzung der Oper mit Akteuren in der Stadt. Relevant im Sinne der Ausschreibung ist vor allem der in der Projektumsetzung gelebte Gedanke der Vernetzung mit der Stadtgesellschaft und besonders mit der Kreativwirtschaft Wuppertals – nicht nur in Bezug auf die ausführende Agentur GK+ und den Fotografen Jens Grossmann, sondern auch in Bezug auf weitere Partner wie das Atelier Liebesgruss oder die für einige Merchandize-Produkte beauftragte Firma Taltextil. Die Oper Wuppertal zeigt sich somit als Plattform für die Kreativität der Stadt und tritt als Hochkulturinstitution in einen befruchtenden Austausch mit u.a. der Designszene. Zudem nimmt auch die Stadtgesellschaft – in Form der verschiedenen „Statisten“ aus verschiedenen Zielgruppen – an diesem Projekt unmittelbar Teil und ist damit weit mehr als nur Adressat. Die Oper zeigt sich somit offen für Mitgestaltung.

2. Preis Website/App „Quipe“ – Quality Induced Performance

Kunde: Quipe

eingereicht hat die Agentur: Netzkern

Kategorie: Multimedia Design

Info zum Unternehmen:

Die App soll die Nachwuchsausbildung im Fußball revolutionieren. Sie hilft Vereinen, Potentiale schneller zu identifizieren, Leistungsdaten der Spieler untereinander zu vergleichen, Sportler durch individuelle Trainingseinheiten effizienter auszubilden und Entwicklungen besser vorherzusehen. Eine besondere Herausforderung des Projekts war die Entwicklung des Designs. Die Darstellung der äußerst detaillierten Daten, die man mithilfe der App verwalten kann, sollte so gestaltet werden, dass der User nicht überfordert ist. Vielmehr sollte die App als Helfer im alltäglichen Trainingsalltag verstanden werden. Für Trainer wird der Verwaltungsaufwand minimiert und Spieler fühlen sich durch die Gamification und die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung ihrer Leistungserfassung motivierter.

QUIPE als Startup folgte den „Keep it lean“ Grundsätzen. Es ging darum, möglichst schnell eine verfügbares, benutzbares Produkt zu kreieren (MVP). So kann möglichst schnell und zeitnah Feedback von echten Nutzern eingeholt werden. Insbesondere bei der Gestaltung von mobilen UIs ist es wichtig, sich an bekannten und vorhanden Standards zu orientieren, damit Nutzer nicht lange überlegen müssen, sondern gleich mit der Nutzung beginnen können. Bekannte Muster sind nicht nur die typische Hierarchisierung von z.B. Formularen oder Menüstrukturen. Vielmehr geht es um die Gestaltung der Elemente selbst. Auch hier muss das Rad nicht neu erfunden werden. Daher wurde sich am mehrfach bewährten Material Design Guide von Google orientiert um dem Nutzer eine vertraute UI im Kleid von QUIPE zu bieten.

3. Preis Icon System und Anwendungen für f8control

eingereicht hat die Agentur Kreutzberg Noak

Kategorie: Corporate Design

Info zum Unternehmen :

Mit fr8control GmbH wurde dieses Jahr ein neues Wuppertaler Unternehmen gegründet, das sich auf die Optimierung von Frachtkosten spezialisiert und in dieser Positionierung einen Alleinstellungswert besitzt. Die Entwicklung eines prägnanten Erscheinungsbildes bildet einen Mehrwert in der Außendarstellung der fr8control GmbH und somit auch einen Mehrwert für Wuppertal als Unternehmensstandort. Ziel des Projektes war die Entwicklung eines markanten Erscheinungsbildes für das Logistik-Beratungsunternehmen fr8control GmbH. Im Zuge der Neugründung sollte eine markante Bildwelt entstehen, die die Kernkompetenz der Frachtkostenoptimierung in den Fokus stellt und flexibel für alle Kommunikationskanäle adaptiert werden kann.

In der Jury saßen Prof. Hans Günter Schmitz, Leonie Altendorf, Vize-Präsidentin BDG, sowie Dr. Dorothee Becker, Gebrüder Becker GmbH Co. KG unterstützt von Holger Bramsiepe und Kathy Wigge von den Freunden der Form.

Der Preis geht auf eine Initiative Wuppertaler Designer zurück und wird nach dem großen Erfolg 2017 nun zum zweiten Mal vergeben. Er richtet sich an Designer*innen und Unternehmen aus der Region und würdigt die große Bedeutung von Design als Wirtschafts- und Innovationsfaktor in Wuppertal. Im Mittelpunkt des Preises und der Bewertung der eingereichten Arbeiten steht explizit die Qualität der Zusammenarbeit von Designer*innen und Unternehmen, die umso wirkungsvoller ist, je früher und selbstverständlicher sie im Arbeitsprozess etabliert wird. Ziel des Ehrenpreises ist es, die Sensibilität für Design zu fördern und dessen Mehrwert als Wirtschaftsfaktor in den Fokus zu rücken.

Gesucht wurden Projekte und Arbeiten aus allen Bereichen des Kommunikations-, Medien-, Industrie- und Produktdesigns. Einzige Voraussetzung war der Bezug zu Wuppertal beziehungsweise zum Postleitzahlengebiet 42, selbst wenn das Projekt national oder international umgesetzt worden ist. Auch auswärtige Unternehmen und Designer*inne, die ein Projekt in Wuppertal umgesetzt haben, konnten sich beteiligen. Die Arbeiten durften allerdings nicht älter als drei Jahre sein.

Bewerben konnten sich Unternehmen und Designer*innen sowohl einzeln, als auch in Kooperation.

http://www.freunde-der-form.de

Der Designpreis LISA18 geht auf die Initiative „Freunde der Form“ zurück. Sie besteht aus lokalen Kreativen und Branchenkennern und hatte sich nach einem Branchengespräch mit Oberbürgermeister Andreas Mucke im Herbst 2016 zusammengeschlossen. Der Designpreis war das erste Projekt der offenen Gruppe.

Quelle:  Wirtschaftsförderung Wuppertal AöR

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