17.07.2018

Sommerliche Open-Air Highlights mit Starbesetzung

KLANGART am 21. Juli mit Bassekou Kouyate, Majid Bekkas, Joachim Kühn und Gary Husband als „Crossroads 3000“ und der Fado-Diva Carminho am 22. Juli

Foto: Leo Aversa ©Leo Aversa

Samstag, 21. Juli, 19:00 Uhr
Bassekou Kouyate, Majib Bekkas, Joachim Kühn, Gary Husband
Crossroads 3000

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Bassekou Kouyate (Ngoni/Gesang), Majid Bekkas (Guembri/Gesang), Joachim Kühn (Piano), Gary Husband (Schlagzeug)
Ein außergewöhnliches Projekt, in dem sich verschiedene musikalische Entwicklungslinien kreuzen: Der malische Meister der Ngoni Bassekou Kouyate, der marokkanische Gnawa-
Maalem Majid Bekkas und die deutsche Klavierikone Joachim Kühn nehmen ihr Publikum mit auf eine musikalische Weltreise: Wüstenblues trifft auf arabische Guembri-Riffs, westafrikanische Rhythmik auf Jazzimprovisation. Tastengigant Joachim Kühn gehört international zu den eigenständigsten und aufregendsten Grenzgängern zwischen
moderner Konzertmusik und aktuellem Jazz.
Bassekou Kouyate ist dem KLANGART-Publikum durch sein furioses Konzert mit Ngoni Ba im Jahr 2014 bestens bekannt. Er revolutionierte das Ngoni-Spiel, indem er die Langhals-Spieß-laute elektrifizierte, blieb der Griot-Tradition aber zugleich treu. Der Oud- und Guembri-Virtuose Majid Bekkas ist in seinem Heimatland Marokko längst ein Star. Durch Zusammenarbeiten etwa mit Joachim Kühn, Louis Sclavis und Peter Brötzmann hat er sich auch im Jazz einen Namen gemacht. Unterstützt werden die drei Ausnahmemusiker von Schlagzeuger Gary Husband, der seit Jahren mit Größen wie John McLaughlin, Allan Holdsworth und Billy Cobham spielt.

Sonntag, 22. Juli, 18:00 Uhr > Open Air
Carminho
Carminho (Gesang) , Flavio Cardoso (Akustische Gitarre), Luis Guerreiro (Portugiesische Gitarre), José Marino Freitas (Akustische Bassgitarre)
Portugals neue Fado-Diva Carminho singt den Fado unverfälscht und individuell, traditionell und neu zugleich, inspiriert von portugiesischer Folklore und spanischen Einflüssen, mit einem Hauch Bossa Nova. Zu einem Star der Fado-Szene wurde die 1984 in Lissabon geborene Tochter der berühmten Fado-Sängerin Teresa Siqueira schon in recht jungen Jahren: Als Teil der Gruppe Tertúlia de Fado Tradicional wirkte Carminho bereits 2003 an einem Fado-Album mit. In den Fado-Lokalen der Alfama verfeinerte sie ihre Sangeskunst – und mit ihrem ersten Album eroberte sie 2009 weltweit die Freunde des Fado. Das Magazin Jazz thing erklärte sie zur „neuen Prophetin des Fado“. Auch in Brasilien wird Carminho verehrt. Von der Familie des legendären Antônio Carlos Jobim kam die Anregung, tief in das Repertoire des brasilianischen Bossa-Nova-Giganten einzutauchen. Begleitet von Banda Nova, Jobims letzter Live- und Studioband, nahm sie 2016 ein Album mit Liedern von Jobim auf. Die sehnsuchtsvolle Tiefe des Fado verband sich auf diesem Album mit der brasilianischen Leichtigkeit von Jobims Kompositionen zu etwas ganz Eigenem. In der malerischen Atmosphäre des Skulpturenparks wird Carminho das Publikum mit einem Querschnitt aus ihrem breiten Repertoire in die Welt des Fado entführen und verzaubern. 


Skulpturenpark Waldfrieden
Hirschstraße 12
42285 Wuppertal
www.skulpturenpark-waldfrieden.de

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