26.06.2018

Familiengrundschule möglich für Wichlinghausen?

Das Konzept der Familiengrundschule greift das Informationsbedürfnis von Grundschuleltern auf, stärkt Elternkompetenzen und fördert eine Öffnung der Schule hin zum Quartier. Wir denken, dass dieses Konzept sehr gut auf Wuppertaler Grundschulen übertragbar ist.

„Wir haben mit unserem Antrag für den Schulausschuss die Verwaltung gebeten zu prüfen, ob die zukünftige Grundschule in Wichlinghausen als Familiengrundschule konzipiert werden kann“, erklärt Renate Warnecke, Vorsitzende des Schulausschusses.

„Wir wissen doch längst, dass der Bildungserfolg der Kinder ganz maßgeblich vom Engagement der Eltern abhängt. Im Kitabereich unterstützen und strukturieren die ‚Familienzentren‘ diese Arbeit sehr gut. Genau hier knüpft das Konzept der Familiengrundschule an, denn beim Übergang von der Kita zur Grundschule geht für viele Eltern der intensive Austausch und die oft damit verbundene Beratungs- und Unterstützungsstruktur zu großen Teilen verloren. Man denke nur an die klassischen ‚Tür-Angel-Gespräche‘ mit den Erzieherinnen und Erziehern, die in der Grundschule einfach wegfallen“, erläutert Servet Köksal, Sprecher im Ausschuss für Schule und Bildung, weiter.

„Die Stadt Aachen betreibt seit 2015 zwei Familiengrundschulen in einem Pilotprojekt, das durch das Land bezuschusst wurde. Das Konzept der Familiengrundschule greift das Informationsbedürfnis von Grundschuleltern auf, stärkt Elternkompetenzen und fördert eine Öffnung der Schule hin zum Quartier. Wir denken, dass dieses Konzept sehr gut auf Wuppertaler Grundschulen übertragbar ist und möchten prüfen lassen, ob an der zukünftigen Grundschule Wichlinghausen ein solches Pilotprojekt realisiert werden kann. Selbstverständlich unter der Prämisse, dass die Finanzierung über Landesmittel sichergestellt werden kann“, so Warnecke abschließend.

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