14.06.2018

Das Opium der Zweifler – Wunder im Alten und Neuen Testament ? Dei Verbum direkt (Diskussion zu Bibel)

Seit März 2015 betreibt die Katholische Citykirche Wuppertal den biblischen Weblog „Dei Verbum“ (www.dei-verbum.de). In wöchentlichen Beiträgen zeigen der in Jerusalem lebende Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine, dass die Bibel auch für heutige Fragen in Kirche und Gesellschaft relevant ist.

Begleitend zum Weblog gibt es regelmäßig Live-Diskussionen (Dei Verbum direkt). Das nächste offene Gespräch findet am Dienstag, dem 19. Mai 2018 um 19.00 Uhr im Berliner Plätzchen (Berliner Str. 173/Ecke Langobardenstr. in Wuppertal-Oberbarmen) zum Thema „Das Opium der Zweifler – Wunder im Alten und Neuen Testament“ statt.

Wunder sind bei Glaubensverfechtern wie bei -kritikern gleichermaßen beliebt. Die einen brauchen sie, um glauben zu können, die anderen, um den Glauben zu kritisieren. Dabei sprechen die Evangelisten selbst gar nicht von Wundern, sondern von Zeichen und machtvollen Taten, bei denen das Außergewöhnliche in der Wiederherstellung von Normalität besteht.
Hinzu kommt, dass zumindest das Neue Testament eine ausgesprochen wunderkritische Tendenz aufweist. Das wird nicht nur daran deutlich, dass das Wort „Wunder“ in den Urtexten so gar nicht verwendet wird; auch die Frage nach der Ursache der Vollmacht Jesu, die die einen in Gott, die anderen aber in bösen Mächten sehen, zeigt, dass Wunder an sich nichts beweisen. Trotzdem spielen Zeichen und machtvolle Taten nicht nur in der Verkündigung Jesu eine wichtige Rolle; bereits im Alten Testament sind es außergewöhnliche Erfahrungen, in denen das Volk Israel das Wirken Gottes erkennt. All das ist Grund genug, sich im Rahmen der Reihe „Dei Verbum direkt“ auf eine Spurensuche zu begeben.

Voraussichtlich wird die Diskussion per Facebook-Livestream (erreichbar unter www.kck42.de/live) in Echtzeit ins Internet übertragen.

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