Grün
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Klimawandel und Lebenswerte Stadt – Aspekte der Nachhaltigkeit

13.06.2018 11:30

Eine Matinee der Naturfreunde und ein Zukunftswerkstatt-Workshop beleuchten Themen der Agenda 2030: die Nachhaltigkeitszeile 13 bzw. 11

Die Ankündigung, dass am 06.07.2018 in Wuppertal ein Workshop „Gemeinsam für Nachhalitgkeit“ sein soll (siehe Artikel „Gemeinsam für Nachhalitgkeit“) sensibilisiert für Nachhaltigkeitsthemen bzw. Themen die mit den Globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs, Sustainable Development Goals) zusammenhängen.

SDG 13 lautet: Sofortmaßnahmen ergreifen, um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen.

Aber gibt es den Klimawandel überhaupt? Donald Trump hat wiederholt Zweifel daran gesät. Daran knüpfte das Thema „Gibt es den Klimawandel wirklich, oder hat Trump doch rech?“ der Matinee der Wuppertaler Naturfreunde am 10.06.2018 im Naturfreundehaus auf der Luhnsfelder Höhe an. Der politische Anklang hat eher etwas mit dem Publikum zu tun, dessen Thema vom Montagsbespräch 11.06. lautet: „“Friedrich Wolf – Arzt, Literat, Dramatiker und Revolutionär“. Das die Referentin, Dr. Martina Hartwig, Sicherheitsingenieurin ist, ließ einen naturwissenschaftlich orientierten Vortrag erwarten. Sie hatt aber absihctlich einen provokanten Titel gwählt. Und der ließ sogar die Möglichkeit offen, dass sie den Klimawandel leugnen würde. Dass sie keine Klimatologin ist und auch sonst keine höhere Weihen des Wuppertal Instituts hat, war mnöglicherweise der Anlass dafür, dass ein Mitglied dieses Instituts unter den Zuhörern war. Diese waren hinterher damit zufrieden ,dass sie durch die gebotene Darstellung nicht überfordert wurden, aber dem Fachmann wäre es lieber gewesen, wenn die Referentin auch auf Gesichtspunkte hingewiesen hätte, aus denen folgt, dass der zu befürchtende Klimawandel noch stärker ist, als es die gängigen wissenschaftlichen Modelle ohnehin vorhersagen. Das hätte zwar Martine Hartwigs Botschaft gestärkt, aber es war wohl besser ,darüber gar nicht erst zu reden, weil rs ein Vortrag für Nicht-Experten war. Es gibt wohl auch in fachlicher Hinsicht eine „Maslowsche Bedürfnispyramide“.

Wenn man von der Physik her in das Thema „Klimawandel“ einsteigt, muss man erst etwas über den Treibhauseffekt sagen: dass ein Teil der die Erde treffenden Sonnestrahlen nicht wieder in das Weltall zurück gestrahlt werden ,sondern in der Atmosphäre gefangen bleiben wie in einem Treibhaus. Dieser Effekt selbst ist weder gut noch schlecht. Es kommt auf sein Ausmaß an. Ganz ohne ihn wäre es so kalt, dass ein Leben, wie wir es kennen, auf der Erde nicht möglich wäre. Wenn er zunimmt, erhöht sich nicht nur die mittlere Temperatur: Auch der Wasserhaushalt der Erde ändert sich – die Regenmenge, die Art der Niederschläge, die Größe der Gletscher und die Meereshöhe, auch die Ausdehnung der wüsten und die Bodenerosion. Aber woher kommt die in den letzen Jahrzehnten beobachtete Zunahme der Durchschnittstemperatur?

Wenn wir von Klima sprechen, geht es nämlich um Durchschnittswerte, die über 30 Jahre gemittelt werden. Bei Wetter geht es um Momentan werte oder Mittelwerte über kleine Zeiträume, z.B. Tage. Donald Trump spiet immer mit diesem Unterschied: Dass besonders tiefe Momentanwerte angeblich den Anstieg der längerfristigen Durchschnittswerte widerlegen. Außer dieser besonders primitiven Form der Leugnung eins Klimawandels überhaupt gibt es die Leugnung, dass dieser Anstig im Wesentlichen von Menschen gemacht wird. Es gibt nämlich im Klima Schwankungen mit Schwingungsdauern verschiedener Länge: vom Wechsel zwischen Warm- und Eiszeiten bis zu Schwingungsdauern von einigen Jahrzehnten. Eine zufällige Überlagerung Socher Schwankungen, die sich alle gegenseitig verstärken, müsste abgegrenzt werden gegen die Auswirkung der zunehmenden Emission von Treibhausgasen, insbesondere Kohlendioxid. Aber augenblicklich kann niemand sagen, mit welcher zeitlichen Verzögerung sich eine Erhöhung der Treibhausgaskonzentration auf die mittlere Temperatur auswirkt. Angesicht dieser Ungewissheiten ist der stärkste Trumpf der Problemleugner, dass trotz der Zunahme der Treibhausgasemissionen die mittlere Temperatur in den letzten Jahren nicht wesentlich zugenommen hat.

In der Diskussion kam „natürlich“ die Frage auf, wessen Interesse die Leugnung des Klimawandels dienen könnte. Andererseits wurde darauf hingewiesen, dass die in der UNO vereinten Nationen den Klimawandel nicht nur als realbetrachten, sondern auch der Auffassung sind, dass wir etwas dagegen tun können, und dass die Städte Wuppertal und Solingen Klimapartnerschaften mit Städten in Nicaragua haben. Soweit die Hinterfragung unsers „globalen Denkens“ und ein Hinweis auf die internationale Zusammenarbeit von Kommunen..

Um Anstöße aus der Zivilbevölkerung für das „lokale Handeln“ der Kommune Wuppertal in der Städteplanung.

SDG 11:Nachhaltige Städte und Siedlungen – Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten[33]

Unter der Begleitung durch das Kölner Büro De Zwarte Hond führt das zuständige Dezernat zurzeit bei codeks, im Hinterhaus zum Zukunftswerk in der Moritzstraße eine Reihe von Zukunftswerkstatt-Workshops durch mit den Themen „Produzierende Stadt“, Wachsende Stadt“, „Lebenswerte Stadt“ und „Lernende Stadt“ Zur Einführung zum Thema „Lebenswerte Stadt“ gab es am 09.06.2018 , nach iener Einführung von de Zwarte Hond ein Referat zum Thema Grünflächen und landwirtschaftlich genutzte Flächen in Wuppertal, danach ein Referat mit dem Schwerpunkt Ernährung von Herrn Dr. Philipp Stierand vom Speiseräume – Büro für Stadternährungsplanung, Dortmund. Ein Kommentar von Christenn auf Facebook. „Zukunftswerkstatt der Stadt Wuppertal zur lebenswerten Stadt. Witzig, wenn ein Wissenschaftler über aktuelle Trends spricht, die wir alle hier vor Ort auch umsetzen. Foodsharing, Aquaponik, Solidarische Landwirtschaft, Urban Gardening, Selbsterntegärten, Ernährungsräte etc. Gibt’s alles im Tal“. Für die Meisten dürfte aber neu gewesen sein, was unter Hinweis auf andere Städte vorgestellt wurde. Ulrich Christenn steht hier an der Spitze der Bedürfnispyramide: Er ist am Arrenberg aktiv, auch beim „Essbaren Arrenberg“, der am 11.06. dort ein Treffen hatte, und beim Initiativkreis Ernährungsrat. Während der „Essbare Arrenberg“ bei dem genannten Treffen einen „arrivierten“ Eindruck machte, ist der Initiativkreis eher ein zartes Pflänzchen uns dem Bereich der Nachhaltigkeit.

Ein weiteres zartes Pflänzchen soll am 06.07.2018 hinzukommen: das Netzwerk „Gemeinsam für Nachhaltigkeit“, über das in njuuz berichtet wurde. Nähere Informationen gibt es in dem Artikel, der auch auf Facebook gepostet wurde, u.a. von Beate Petersen, die zusammen mit karen Blümcke die Gründung des Netzwerks propagiert.


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