30.03.2018

FDP Liberale Schwule und Lesben LiSL Wuppertal

Keine Bühne für Hass und Gewalt!

Der als „Bounty Killer“ bekannte jamaikanische Sänger plant noch in diesem Jahr in Deutschland aufzutreten. Unter anderem auch in Wuppertal. LiSL-NRW hat hierzu die passenden Worte!

Wuppertal ist in den vergangenen Jahren zu einer an Kunst, Kultur und Menschen vielfältigen Stadt geworden. Die queere Szene spielt hierbei eine nicht unerhebliche Rolle. Jahr für Jahr wird dort u.a. auch der sog. „Wupperpride“ gefeiert. So soll es auch bleiben!

So wird in folgender Pressemitteilung wie folgt zu den geplanten Auftritten des jamaikanischen Sängers „Bounty Killer“ Stellung genommen:

„Die Freiheit der Kunst ist eines der größten, in unserem Grundgesetz festgeschriebenen Güter und Kunst kann und soll auch nicht immer jedem gefallen. Wird diese Freiheit jedoch missbraucht, um offen und ohne Scham zum Mord aufzurufen, gleichwohl welcher sexuellen Orientierung, Glaube, Hautfarbe oder Rasse die Betroffenen sind, stößt sie an ihre Grenzen.

Es ist nicht das erste Mal, dass wir diese Debatte über genau diesen Künstler führen, und es ist mir schleierhaft, warum er immer wieder von irgendwelchen Veranstalterinnen eingeladen wird!“, erklärt Sven Görgens, Landesvorsitzender von LiSL-NRW.

Wuppertal ist meine Heimatstadt, und es wäre unerträglich für mich zu wissen, dass dieser Mensch eine hier eine Bühne bekommt, um andere Menschen herabzusetzen und zu bedrohen. In einer weltoffenen Stadt ist dafür kein Platz!“, ergänzt Dominik Korthaus, der stellvertretende Landesvorsitzende.

Deshalb bekräftigen die Liberalen Schwulen und Lesben NRW ein Einreiseverbot für den jamaikanischen Sänger“

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Kommentare

  1. Dominik Korthaus sagt:

    Hallo Thomas,

    schön dass du die Positionen von LiSL befürwortest.

    Wir nehmen Bezug auf den „Wupperpride“ als mittlerweile jährlich stattfindende Veranstaltung. Falls du den gleichnamigen Verein meinst, so ist dies eventuell nicht ganz korrekt herübergekommen, dass wir diesen hiermit nicht meinen.

    Viele Grüße

    Dominik Korthaus

    stellv. Landesvorsitzender der Liberalen Schwulen und Lesben Nordrhein-Westfalen (LiSL-NRW)

  2. Thomas Niehus sagt:

    Hallo LISL,

    ich mag mich euch in diesem Punkt sehr gerne anschließen. Keine Frage. Musiker die Hass und Gewalt predigen brauchen wir nicht.

    Ihr nehmt aber Bezug auf den Wupperpride (den es so ohne mich und meinem Engagement wohl nicht geben würde)

    Meine Frage diesbezüglich: Warum seid ihr nicht beim Wupperpride vertreten. Als LISL.

    Liebe Grüße

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