28.03.2018

Ostergottesdienst am Steingarten von Martins Michels (Nordbahntrasse – Nähe Bahnhof Loh)

Bereits im letzten Jahr hatte die Katholische Citykirche am stadtbekannten Steingarten von Martins Michels (Nordbahntrasse, Nähe Bahnhof Loh) einen österlichen Gottesdienst gefeiert. Der große Zuspruch des letzten Jahres ist Anlass genug, dort auch in diesem Jahr wieder zu einem Gottesdienst einzuladen. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wir am Steingarten von Martin Michels am Ostermontag (2. April 2018) um 12 Uhr mit den Passantinnen und Passanten einen Ostergottesdienst in der Tradition der Emmausgänge feiern.

Traditionell wird in der römisch-katholischen Tradition am Ostermontag der Emmauserzählung gedacht. In der von Lukas überlieferte Geschichte wird berichtet, wie zwei der Jünger Jesu dem vom Kreuzestod Auferstandenen begegnen, ihn aber nicht erkennen. Sie gehen mit ihm von Jerusalem nach Emmaus – eine Wegstrecke von etwa drei Kilometern. Erst nach ihrer Ankunft wird ihnen anhand des Zeichens der Brotbrechung klar, wer da mit ihnen gegangen ist.

In Anlehnung an diese Erzählung ist es vielerorts üblich, am Ostermontag „Emmausgänge“ zu veranstalten. In diese Tradition tritt auch die Katholische Citykirche Wuppertal ein und lädt zu einem Spaziergang zu Martin Michels Steingarten, der in vielfältiger Weise in Wuppertal Aufsehen erregt. An diesem blühenden Ort, dessen Mauer an das Felsengrab Jesu erinnert, beginnt um 12 Uhr der österliche Gottesdienst, in der die Feier des Lebens über den Tod hinaus im Mittelpunkt steht. Das Kreuz mag manchem ein Stein des Anstoßes sein, für Christen ist es ein Zeichen lebendiger Hoffnung über den Tod hinaus. Diese Lebenszusage kann in Form eines Segenszuspruchs im Anschluss an den Gottesdienst von den Anwesenden persönlich empfangen werden; auch besondere Gegenstände können gesegnet werden.
Die Segnung von Menschen, aber auch von Gegenständen hat in der katholischen Kirche eine lange Tradition. Während die Segnung eines Menschen den besonderen Schutz Gottes deutlich machen will, verweist die Segnung von Gegenständen auf die Verantwortung des Menschen im Umgang mit ihnen. Der Segen selbst besteht aus einem Zuspruch und einem äußeren Zeichen, mit dem die Verantwortung des Menschen für Welt und Umwelt im Wortsinne „begreifbar“ gemacht wird.

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