25.11.2017

asf Helge Lindh SPD Veranstaltungen Wuppertal

Gemeinsame Pressemitteilung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Wuppertal (ASF) Suzanne Kettig und der SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh rufen zur Unterstützung der Mitmachaktion des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ auf.

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2017 und der Aktion „Wir brechen das Schweigen“ setzen sich die Vorsitzende der ASF-Wuppertal Suzanne Kettig und der SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh dafür ein, das öffentliche Bewusstsein für das Thema „Gewalt gegen Frauen“ zu stärken.

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„Nach wie vor erleben Frauen Gewalt – Tag für Tag und häufig mitten unter uns. Jede Frau kann betroffen sein, unabhängig von Alter oder Herkunft. Dennoch bekommt dieses wichtige Thema nicht die nötige Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft. Vielmehr noch: Gewalt gegen Frauen wird oftmals einfach hingenommen, bagatellisiert oder gar ignoriert. Die Folge: Betroffene schweigen aus Scham und Angst und erhalten nicht die notwendige Unterstützung. Betroffene sollen wissen, dass sie auf ihrem Weg aus der Gewalt nicht alleine sind. Hierbei kann sie das Hilfetelefon unterstützen. Unter 08000 116 016 und per Online-Beratung auf www.hilfetelefon.de berät das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ – rund um die Uhr, anonym und kostenfrei.

Auch vor Ort in Wuppertal gibt es für Frauen Anlaufstationen: Die „FrauenBeratung + Selbsthilfe e.V.“ bietet unter der Nummer 0202 306 007 oder über http://www.frauenberatungwuppertal.de Hilfsangebote an. Die Beratungsstelle „Frauen helfen Frauen e.V.“ ist unter der Nummer 0202 318 855 mit Beratung und Unterstützung oder über http://www.frauenhaus-wuppertal.de zu erreichen.

Wir hoffen sehr, dass mit dieser Aktion der erste Schritt hin zur Hilfe gelingt und betroffene Frauen den Weg aus der Gewalt finden.“

Seit mehr als 30 Jahren setzen sich Menschen am 25. November weltweit für die Beseitigung von Gewalt und Diskriminierung an Frauen ein. So auch in Deutschland, wo Gewalt gegen Frauen noch immer trauriger Alltag ist. Jede dritte Frau ist von körperlicher oder sexueller Gewalt betroffen. Rund 25 Prozent aller Frauen erleben Gewalt in ihrer Partnerschaft. Mehr als die Hälfte der Frauen wurde mindestens einmal in ihrem Leben sexuell belästigt – zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der Europäischen Union. Doch nur 20 Prozent dieser Frauen nutzen die bestehenden Beratungseinrichtungen.

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