07.11.2017

Abgasskandal COP23 Luftreinhalteplanung Verkehrswende

Wandel durch handeln (2): Klima schützen durch Energiewende (MOBILITÄT)

Dieselgate/Abgas-Skandal und Pflicht zum EU-Luftreinhalteplan - eine weitere Baustelle mit Auswirkungen auf den Klimawandel. Gut ist: auch hier können wir handeln - und wollen dies in Wuppertal tun, am durch den Oberbürgermeister einberufenen Runden Tisch mit vielen Akteur*innen.

7.11.2017, Tag-2 der COP23
– und auch wir können etwas tun, hier & jetzt!

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Verkehrswende einleiten

Es bleibt nichts so, wie es ist, wenn alles so bleibt, wie es ist.
(Erich Kästner)

Wandel durch handeln

Wandel durch handeln: Klima schützen – Verkehrswende einleiten!

Gute Beispiele sind die mittlerweile an vielen Orten stattfindenden Critical Mass- Fahrrad-Demos (regelmäßig auch in W: am 1. Freitag eines Monats)

Auch zur Klima-Kohle-Demo im Vorfeld der diesjährigen Weltklima-Konferenz setzte eine Fahrrad-Demo ein Zeichen, die sich im Ziel mit der Demo vereinigte, um ein Teil der ca. 25.000 klimabewegten Demonstrant*innen zu werden! Um 11 Uhr machten sich Hunderte  in Köln auf – und am Ende waren es mehrere Tausend, um auf der Autobahn gegen die verfehlte Verkehrspolitik zu protestieren:  Klima schützen – Verkehrswende einleiten! Mitradeln? Alle Infos hier.

Der Verkehrssektor trägt maßgeblich zum CO2-Ausstoß bei und belastet damit Mensch, Mitwelt und Klima! Mehrere  zehntausend Menschen erkranken und sterben früher – aufgrund von Luftschadstoffeb.

Verkehrsaufkommen vermeiden, verringern und verlagern heißt die Devise –mit dem Ziel, dass alle Verkehrsteilnehmer*innen des Straßenraum zu gleichen Teilen nutzen… Fiktion? Nein, Notwendigkeit!
Ambitioniert ist das für den Motorisierten Individualverkehr (MIV), der dafür von aktuell über 60% auf bestenfalls nur noch 25% vermindert werden müßte. Ein erster guter Zwischenschritt wäre die Nutzung des Straßenraumes zu gleichen Teilen durch den Umweltverbund – per ÖPNV, Rad und zu Fuß –  und den MIV.

++ Hintergrundinfo

Das von Greenpeace eV beauftragte Szenario des Wuppertal Instituts zeigt: Verkehr kann bis zum Jahr 2035 emissionsfrei sein. Eine bloße Umstellung auf Autos mit Elektroantrieb ist keine Lösung. Wir müssen dort, wo es möglich ist, Personen- und Güterverkehr reduzieren und auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel wie Fahrrad, Bus und Bahn umsteigen. https://www.greenpeace.de/presse/publikationen/verkehrswende-fuer-deutschland

Germanwatch eV kritisiert zur zur COP23, dass Parteien im Wahlkampf großen Bogen um die drängenden Herausforderungen Klimaziele, Kohleausstieg, Verkehrswende machen…    https://germanwatch.org/cop23
und forderte bereits im August von nächster Bundesregierung einen Masterplan für den Verkehr, da es „Höchste Eisenbahn für eine Verkehrswende“ ist, s. auch den „Bahnstrecken-GAU“ bei Rastatt

Dieselabgase: Deutsche Umwelthilfe startet bisher größte Klagewelle für „Saubere Luft in Deutschland“

Berlin, Donnerstag, 19.11.2015: Aus für Dieselstinker: DUH setzt in elf Großstädten Fahrverbote für schmutzige Dieselfahrzeuge auf dem Klageweg durch – Besonderer Fokus liegt auf dem Ausbau eines „sauberen“ ÖPNV – Schmutzige ÖPNV-Diesel-Busse müssen kurzfristig ersetzt oder nachgerüstet werden – In München, Darmstadt und Wiesbaden leitet die DUH Zwangsvollstreckungsverfahren ein http://www.duh.de/pressemitteilung/dieselabgase-deutsche-umwelthilfe-startet-bisher-groesste-klagewelle-fuer-saubere-luft-in-deutschland/

++ Termine im Kontext der COP23

am 7.11.: um 11 Uhr Treffen zur  Aktion „Kohle ins Museum“
engagierte Bürger*innen rufen auf: „bitte unterstützt uns zahlreich!! Wir möchten mit vielen Menschen in einer Glasvitrine Kohle ins Museum tragen. Bitte meldet euch, wenn ihr internationale Gäste habt, die uns noch bei der Aktion begleiten können!“ Kontakt: Antje Grothus <antje.grothus@klima-allianz.de>oder Alfred Weinberg <alfred_weinberg@web.de>
normale Kleidung mit rotem Accessoire (Handschuhe, Mütze, Hut, Schal , Tasche etc.)

Im Anschluss: Tribunal im Landesmuseum in Bonn:
Ein Fall u.a. ist das Rheinische Braunkohlerevier um 12 Uhr – Anmeldung erforderlich. https://therightsofnature.org /
6.-17.11.: 9-17 Uhr: Mahnwachen in Bonn und am Hambacher Wald,
angemeldet vom Bündnis gegen Braunkohle

Für die Mahnwachen und den Shuttle benötigen wir noch Unterstützer und Menschen, die einmal einen Tag, eine Schicht  oder ein paar Stunden ihrer Zeit für den Kohlestopp und den Erhalt des Hambacher Waldes einsetzen können und möchten. Bitte unterstützt die Menschen solidarisch, die hier in hohem Maße eigeninitiativ und eigenverantwortlich Mahnwachen und Shuttle organisiert haben, aber auf weitere Unterstützung angewiesen sind! DANKE!

Mahnwache BONN: Bonn, Heussalle 7-9 (unmittelbar vor dem Uno-Gebäude)
Versammlungsleiter und Kontakt: Alfred Weinberg (alfred_weinberg@web.de): 0172 4163788

Mahnwache HAMBACHER WALD: gegenüber der Ein-/Ausfahrt des Kieswerk Collas bei Kerpen-Buir
Das Kieswerk Collas liegt an der L 257 und ist durch eine Hinweistafel ausgezeichnet.
Es wird einen Pavillon geben, sowie Tisch, Stühle und Infomaterial.
Sowohl die Waldbesetzung als auch die Wiese sind in ca. 10 Minuten zu Fuß zu erreichen.Versammlungsleiterin und Kontakt: Anna Prieß (anna.priess@posteo.de)

6.-17.11.: Es gibt einen Shuttle zwischen Bonn und dem Hambacher Wald!
http://leave-it-in-the-ground.org/hambi-shuttle/
Weitere Fahrer*innen werden noch gesucht!
Kontakt: Kjell Kühne, kjell.kuehne@gmail.com, +49-16095441965

+ Camp For Future (der BUND-Jugend, 2017)

macht Spaß und ist doppelt gesund, da abgasfrei mit Muskelkraft

++ persönliche Energiewende einleiten:Mobilität

Radfahren und zu Fuß gehen ist gut – für Mensch, Mitwelt & Klima, es entschleunigt und schärft die Wahrnehmung der vielen kleinen Dinge am Rande. Spaß macht es zudem – und transportieren lässt sich auch per Rad und Rucksack so einiges…
Wenn Angebot von Streckennetz, Taktzeit, Komfort und Tarif passen, sind auch Bus und Bahn gute Alternativen oder der Mix von Verkehrsmitteln (inkl. carsharing/Mietrad, Miet-PKW…).
Wo ÖPNV und SPNV zu umständlich sind, können auch Fahrgemeinschaften eine Alternative sein.

++FAZIT:

Der gesetzliche Rahmen muss stimmen und jede/r bei sich selbst beginnen!

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