06.11.2017

Maya Deren Forum – Spiel und Ritual – Am Vorabend der Performance Nacht

Film-Screening und Vortrag im neuen kunstverein Wuppertal. Die 1917 geborene Avantgarde-Filmemacherin, Tänzerin, Poetin, Autorin, Anthropologin und Ausgangspunkt dessen, was kurz darauf als Choreo-Cinéma benannt wurde, hat Künstler und Denker verschiedenster Hintergründe gleichermaßen beeinflusst.

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Anlässlich des 100. Geburtstag von Maya Deren zeigt TANZRAUSCHEN in Zusammenarbeit mit dem Neuen Kunstverein Wuppertal die Filme „Meditation on Violence“, „Ritual in Transfigured Time“ und „At Land“.
Zudem konnten wir die Referentinnen Florence Freitag (Berlin), deutsch-französische Medien- und Performancekünstlerin und Kuratorin und Dr. Claudia Kappenberg, Performance- und Medienkünstlerin, Dozentin an der Universität Brighton (UK) gewinnen.
Die Filme werden im Original-16mm-Format gezeigt.

 

2017 wäre Maya Deren 100 Jahre alt geworden. Die 1917 geborene Avantgarde-Filmemacherin, Tänzerin, Poetin, Autorin, Anthropologin und Ausgangspunkt dessen, was kurz darauf als Choreo-Cinéma benannt wurde, hat Künstler und Denker verschiedenster Hintergründe gleichermaßen beeinflusst; insbesondere im Experimentalfilm und in der Verbindung von Film und Tanz. Im Jahr 2017 nun ist Derens Arbeit immer noch relevant, die von ihre generierten Bilder, die Geschichten, die sie erzählt und die Fragen, die sie im Bezug auf individuelle Erfahrungen, gesellschaftliche Traditionen und Narrationen stellt. Ihre Interdisziplinarität macht sie zu einer Pionierin hybrider, visueller Sprachen und hat zeitgenössischen Künstlern, die sich zwischen verschiedenen Praktiken, Traditionen und Sprachen bewegen, viel zu bieten.

 

Maya Derens Recherchen zum Haitianischen Voodoo und zum Ritual bilden einen bisher noch nicht in allen Facetten ausgeleuchteten Schwerpunkt ihrer Arbeit und einen hervorragenden Knotenpunkt in die Gegenwart. Von Innen nach Außen beleuchtet die Veranstaltung das Ritual nicht nur in den Körpern und im Bild Derens, sondern auch in Derens künstlerisch/technischen Blick durch die Kameralinse. Der Film wird zum Ritual selbst, zu einer Séance. Und wie manifestieren sich ritualisierte Bewegungen (im Bild) heute, welche Position nimmt das Ritual in unserem Alltag und in der Kunst ein und wie unterscheidet es sich vom Spiel?
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Tanzrauschen e.V. Wuppertal und Neuer Kunstverein Wuppertal e.V.
Mit herzlichem Dank an Mark Tykwer, den neuen kunstverein und das Tanzrauschen-Organisationsteam.

Donnerstag, 9. November 2017
19:00 Uhr
Eintritt frei

Wo:
Neuer Kunstverein Wuppertal
Hofaue 51 (Kolkmannhaus)
42103 Wuppertal

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