02.10.2017

Fahrradgottesdienst mit Segnung in der Radwegekirche St. Ludger (am westlichen Ende der Nordbahntrasse) – zu Ehren der Madonna del Ghisallo

Die Nordbahntrasse gehört zweifelsohne zu den herausragenden Projekten, die in der jüngeren Vergangenheit neue Impulse für die Stadt Wuppertal gegeben haben. Auch die Kirche ist auf diesem Verkehrsweg vertreten. Am östlichen Ende der Nordbahntrasse befindet sich die Wichernkapelle, am westlichen Ende steht die kath. Ludgerkirche. Dort lädt die Katholische Citykirche Wuppertal am Samstag, dem 14. Oktober 2017 um 17.00 Uhr zum zweiten zu einem Fahrradgottesdienst mit Segnungen von Fahrerinnen und Fahrern sowie ihren Rädern statt.

Anlass ist der Gedenktag der Madonna del Ghisallo, die am 13. Oktober 1949 von Papst Pius XII zur Schutzpatronin der Radfahrer erhoben wurde. Ihr zu Ehren ist eine Kapelle im italienischen Ort Ghisallo, oberhalb des Comer Sees, geweiht. Die Kapelle befindet sich an der Schlüsselstelle der Lombardei-Rundfahrt am Ende einer Passstraße, die Steigungen von bis zu 14% aufweist. Wer diese Steigung bewältigt hat, hat allen Grund, der Madonna del Ghisallo Dank zu sagen. So befinden sich in der Kirche zahlreiche Trikots und Räder bekannter Größen des Radsportes.

Der Fahrradgottesdienst findet in Zusammenarbeit mit dem Projekt pfarr-rad der Erzdiözese Köln statt. Diesmal bildet der Gottesdienst auch den Schlusspunkt einer Fahrradwallfahrt, die am Morgen des 14.10.2017 in Wipperfürth-Egen beginnt. Die dortige Kirche zur Unbefleckten Empfängnis soll ebenso wie St. Ludger in Wuppertal-Vohwinkel als „Radwegekirche“ etabliert werden. Die Fahrradwallfahrt macht auf diese ersten beiden Kirchen eines geplanten Radwegekirchennetzes im Erzbistum Köln aufmerksam.
Den Segen zum Gedenktag der Madonna von Ghisallo, die auch Schutzpatronin der Reisenden ist, bedeutet, die Verkehrsteilnehmer, insbesondere auch Radfahrer an Verantwortung und Rücksichtnahme zu erinnern. Der Segen selbst besteht aus einem Zuspruch und einem äußeren Zeichen, mit dem die Verantwortung des Menschen für Welt und Umwelt im Wortsinne „begreifbar“ gemacht wird.

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