04.09.2017

Frühstück und Pausenbrot – Wichtige Mahlzeiten am Tag

Schulkinder sollten jeden Morgen frühstücken, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Die erste Tagesmahlzeit zu Hause ist eine wichtige Starthilfe in den Tag.


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Spätere Snacks in den Schulpausen sorgen beim Nachwuchs für den nötigen Energienachschub, damit sie bis zum Mittag leistungsfähig und körperlich fit sind und sich in der Schule rundum wohlfühlen. „Das ABC des Schulproviants ist die richtige Kombination von Vollkorn- und Milchprodukten, Obst und Rohkost“, erklärt Sabine Spielmann von der Verbraucherzentrale in Wuppertal und gibt folgende Tipps:

  • Nicht ohne zu essen und zu trinken auf den Weg machen: Untersuchungen zeigen, dass immer mehr Schulkinder, vor allem die älteren, morgens ohne etwas gegessen zu haben das Haus verlassen. Ein gutes Frühstück erleichtert jedoch den Start in den Schultag. Ein schnelles Müsli mit Milch oder Joghurt und etwas Obst bringt einen noch müden Organismus anständig auf Trab. Geht so früh noch nichts runter, füllen ein Glas Milch, eine Tasse Kakao oder eine Mini-Portion Joghurt immerhin ein wenig den Magen.
  • Fit mit dem richtigen Frühstück: Kinder und Jugendliche, die morgens schon etwas essen und trinken, sind aufmerksamer und leistungsfähiger und ermüden nicht so schnell. Ein gutes Frühstück sollte deshalb immer Kohlenhydrate, etwa ballaststoffreiche Vollkornprodukte als Brot oder Müsli, sowie Obst und Rohkost enthalten.
  • Mit guter Planung fängt es an: Um Zeit zu sparen, den Tisch am besten schon abends für den nächsten Morgen decken. Auf den Tisch gehören nur die wichtigsten Lebensmittel, damit nach dem Frühstück nicht so viel abgeräumt werden muss. Auch das Carepaket für die Schule kann am Abend vorher vorbereitet werden und steht dann am anderen Tag zur Mitnahme am besten im Kühlschrank bereit. Wichtig: Mit den Kindern besprechen, was aufs Pausenbrot drauf und wie viel davon in die Brotbox hinein soll.
  • Power-Pausensnacks in der Schule: Die Menge des zweiten Frühstücks in der Schule sollte sich an der ersten Mahlzeit zu Hause orientieren. War das Frühstück zu Hause bereits üppig, ist das Pausenpaket in der Schule am besten nur ein Zwischensnack. Wer morgens jedoch nur wenig oder gar nichts gegessen hat, darf beim zweiten Frühstück in der Klasse gerne mehr in seiner Brotbox finden.
  • Schulkiosk und Mittagessen: Einige Schüler bringen sich das Pausenbrot von Zuhause mit, andere decken sich unterwegs oder in der Schule mit Essbarem und Getränken ein. Ein ansprechender Schulkiosk, in dem eine gesundheitsfördernde und attraktive Pausenverpflegung angeboten wird, ist eine prima Alternative zu Bäckereien, Supermärkten und Fast-Food-Tempeln und erhöht außerdem die Leistungsfähigkeit der Schüler.

Eine Checkliste zu gesunder Mittagsverpflegung gibt’s im Internet unter www.verbraucherzentrale.nrw/mensacheckliste. Mehr Infos zu gesunder Schulverpflegung bietet auch die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung NRW, angesiedelt bei der Verbraucherzentrale NRW. Kontakt im Internet unter www.kita-schulverpflegung.nrw.

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