Drogen und andere Probleme

In der Presse wird das Thema der Drogen wieder aufgewärmt und mit der Stadtentwicklung vermengt.

„Zunächst einmal muss daran erinnert werden, dass der Auszug der Polizei und des Café Cosa aus dem Köbo-Haus durch den Verkauf der Immobilie an einen sogenannten Investor erzwungen wurde“, stellt Bernhard Sander fest, der DIE LINKE im Stadtentwicklungsausschuss vertritt.

Die Einrichtungen der Drogenhilfe an den Stadtrand zu verlagern, nützt niemandem. Das Hilfsangebot muss immer in der Nähe der Nutzerinnen und Nutzer sein, die an dieser Sucht leiden. Also in innerstädtischen Bereichen, denn der Kleinhandel mit Drogen konzentriert sich an verkehrsreichen Punkten. Das Problem der Beschaffungskriminalität ist nicht nur eine Frage der Suchtkrankheit, sondern auch der Preise, die vom kriminellen Großhandel diktiert werden. Der neoliberale Ökonom Hajek ist deswegen schon vor Jahren mit der Idee aufgetreten, den Drogenhandel komplett zu liberalisieren, um eine realistische Preisbildung zu erzielen. Die gesellschaftlichen Kosten der Kriminalitätsbekämpfung, Gefängnisse, Schmuggel usw. würden dann entfallen.

„Das muss man nicht gut finden, aber Tatsache ist, dass US-Bundesstaaten mit der Legalisierung sogenannter weicher Drogen positive Erfahrungen gemacht haben“, meint der Fraktionsvorsitzende der LINKEN Gerd-Peter Zielezinski.

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Kommentare

  1. Fast Knut sagt:

    Ein guter und weiterführender Beitrag der Linken. Hass, Hetze oder Diskriminierung sind kontraproduktiv. Der Beitrag von L.Leuschen war wenig hilfreich, hat seinen Blick zu sehr auf notleidenden Handel gerichtet. Er verliert die notwendigen orts-und zeitnahen Hilfeangebote für Suchtkranke aus dem Fokus. Interviews mit den Eltern der Betroffenen wären vielleicht ein interessanter lokaler Beitrag (akzeptierte Drogenabhängigkeit).

    Der rechtsradikale Apologet und Hetzer Fastfoot sollte gesperrt werden.

    1. Sperrt Fastfoot sagt:

      Ja! Sperrt Fastfoot!

  2. Fastfoot sagt:

    Mit einer derartigen Verharmlosung dieses Themas, gepaart mit ausgeprägter Unwissenheit die in Fahrlässigkeit mündet, bleibt nur eine Konsequenz:

    Herr Sander, treten Sie von Ihrer Kandidatur für den Bundestag zurück!

    Jemand mit solchen Ansichten darf nicht unsere Bürger vertreten und Entscheidungen treffen, die zu den Drogenabhängigen von morgen führen.

    1. Jens sagt:

      Don´t feed the Troll

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