04.05.2017

1. Wuppertaler Quartiersrat gegründet

In Wuppertal hat sich am Mittwoch Abend (3.5.2017) der 1. Wuppertaler Quartiersrat gegründet. Die Idee dazu stammt von Jörg Heynkes und ist im Rahmen seiner Kandidatur für den Landtag entstanden.

In dem Quartiersrat sitzen Vertreter und Vertreterinnen 16 verschiedener Quartiere des Wahlkreises Wuppertal II. Das ist der Wahlkreis, in dem der Unternehmer als unabhängiger Kandidat mit Unterstützung der Wuppertaler Grünen antritt. Die 26 Männer und Frauen haben sich auf den 16 Quartierspalavern, zu denen Heynkes in den vergangenen 5 Monaten eingeladen hatte, bereiterklärt, in dem Quartiersrat mitzuwirken. „Ich finde es ganz spannend, dort mitzuarbeiten“, sagt Jutta Weikamp. Sie vertritt das Quartier Mirke und ist überzeugt: „Ich sehe darin eine Chance, tatsächlich etwas bewirken zu können. Es ist schön, das Gefühl zu bekommen, gehört und ernst genommen zu werden.“ Ziel des Quartiersrates ist zum einen, die Quartiere untereinander zu vernetzen, zum anderen soll er Schnittstelle zwischen Wahlkreis und dessen Vertreter im Landtag sein. Uwe Grigoleit lebt in der Elberfelder Innenstadt und sagt: „Ich mache beim Quartiersrat mit, weil ich finde, dass Politik von unten nach oben gemacht werden muss. Ich erhoffe mir von der Arbeit im Quartiersrat, durch gemeinsame Ideen und Projekte für mehr Lebensqualität in meinem Quartier sorgen zu können. Außerdem finde ich den dadurch möglich gewordenen Austausch untereinander klasse.“ Für Jörg Heynkes ist klar: „Auch, wenn ich das Direktmandat nicht gewinnen sollte, wird meine Arbeit mit dem Quartiersrat weitergehen. Ich halte das für ein wichtiges Gremium und ich wünsche mir, dass der Aufbau eines solchen Rates auch in den anderen beiden Wahlkreisen gelingt und wir am Ende einen Quartiersrat für ganz Wuppertal haben. Ich werde dazu nach der Wahl mit den Gewinnern der beiden anderen Direktmandate sprechen.“ Und weiter: „Der Quartiersrat soll keine Konkurrenz zu den Bürgervereinen sein, sondern vielmehr Ergänzung, da viele Bürgervereine ja doch oft von Parteienvertretern dominiert sind.“ Der Quartiersrat wird sich dreimal im Jahr treffen und darüber hinaus über soziale Medien im kontinuierlichen Dialog stehen, um so die Themen und Ideen aus den Quartieren schnell kommunizieren und Probleme – im besten Fall – gemeinsam lösen zu können.

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Kommentare

  1. Fastfoot sagt:

    Sehr gut! Es ist sehr zu begrüßen und Unterstützung wert, wenn gehandelt und agiert wird. Denn es wird sich sehr gerne auf das typisch Wuppertaler Möppern konzentriert oder auf das blanke Fordern à la Linkspartei und WfW im Rat der Stadt Wuppertal.

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