Unterrichtsausfall in NRW: Schluss mit der Schönrednerei von Rot-Grün

Das wahre Ausmaß stellt sich anders dar als die Landesregierung glauben machen will. Das Recherchezentrums Correctiv hat in Zusammenarbeit mit den Ruhrnachrichten zum Unterrichtsausfall an Dortmunder Schulen Erhebungen angestellt. Die Ergebnisse sind niederschmetternd.

Festzuhalten ist Folgendes: Der Unterrichtsausfall an unseren Schulen ist viel höher als die Landesregierung behauptet. Was Eltern, Schüler und Lehrer in unserem Land täglich leidvoll erfahren, ist nun in Dortmund belegt. Dort fallen vier von zehn Vertretungsstunden ersatzlos aus. Das sind doppelt so viele Stunden wie nach den Angaben der Landesregierung. Die Zahlen der Landesregierung treffen nicht zu und sind offensichtlich geschönt. Die Zahlen aus Dortmund dürften in ähnlicher Weise auch in Solingen und Wuppertal Realität sein.

Pikant ist folgendes: Schulleiter haben den Ruhrnachrichten berichtet, dass es eine Anweisung gegeben habe, Anfragen nicht selbst zu beantworten.

CDU-Landtagskandidat Kai Sturmfels: „Die CDU fordert eine digitale, schulscharfe flächendeckende Erfassung des Unterrichtsausfalls. Das ganze Ausmaß des Unterrichtsausfalls im Land muss offen gelegt werden, um gegensteuern zu können.“ Die CDU hat eine parlamentarische Anfrage, flächendeckend für ganz NRW, an die Regierung Kraft gerichtet.

„Wir sind nicht bereit, den massiven Unterrichtsausfall hinzunehmen. Es müssen dringend neue Lehrerstellen geschaffen werden“ so Kai Sturmfels abschließend.

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