02.02.2017

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FDP-Fraktion: Radhaus am Döppersberg ist eine Fehlplanung

Die Fraktion der Freien Demokraten (FDP) kritisiert die in der jüngsten Sitzung der Planungs- und Baubegleitkommission Döppersberg vorgestellten Pläne zum Radhaus als zentrale Radabstellanlage am neugestalteten Platz vor dem Wuppertaler Hauptbahnhof.

im_Rat_der_Stadt_Wuppertal„Das Radhaus am Döppersberg droht eine Fehlplanung zu werden“, so Alexander Schmidt, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal. „Bei einer Umsetzung der Pläne werden die versprochenen Sichtachsen auf das historische Bahnhofsgebäude weiter eingeschränkt.“

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Die Freie Demokraten kritisieren weiter, dass Autofahrer, die von Osten sich dem Döppersberg nähern, das frisch sanierte historische Bahnhofsgebäude nur noch eingeschränkt zu sehen bekommen und stattdessen auf einen Radabstellplatz schauen müssen. Das sollte aus Sicht der FDP dringend überarbeitet werden.

 

Schmidt: „Man hat den Bürgern von Seiten der Verwaltung den Umbau Döppersberg immer wieder als stadtplanerischen Meilenstein präsentiert und argumentativ die Blickachsen auf das großartige Bahnhofsgebäude in den Vordergrund gestellt. Diese wurden dann in einem ersten Schritt leichtfertig für das Investorengebäude eingeschränkt. Jetzt droht das Bahnhofsgebäude weiter zugebaut zu werden. Man sollte sich unseres Erachtens davor hüten, diese zentralen Versprechen für eine ideologisch motivierte und gestalterisch fragwürdige Umsetzung eines Radabstellplatzes zu verspielen. Hinzukommt, dass die Planungen hierfür auf reinen Mutmaßungen basieren und nicht in ein schlüssiges Radverkehrswegekonzept eingebettet sind.“

 

Des Weiteren kritisiert die FDP die angesetzten Betriebskosten in Höhe von jährlich 11.000 Euro als zu niedrig.

 

„Wie will man langfristig mit nur 11.000 Euro im Jahr ein mit Efeu begrüntes Gebäudes pflegen, reparieren und reinigen? Jeder weiß, dass es zentrale Plätze ohne Vandalismus und Müll in Großstädten kaum geben kann. Hier müssen von vornherein realistische und vor allem ausreichende Mittel zur Verfügung gestellt und eingeplant werden, damit das Eingangstor zur City auch langfristig freundlich und einladend ist. Einen Döppersberg mit dem Charme der Vergangenheit kann Wuppertal nicht brauchen.“, so Schmidt abschließend.

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Kommentare

  1. donnervogel sagt:

    was will die fdp eigentlich?
    erst ist das fahrrad für sie tabu, dann wollen sie auf einmal ihr herz dafür gewonnen haben und zu guter letzt haben sie offensichtlich ein gewaltigen knick in der optik (sollte das radhaus gebaut werden). die s.g. sichtachse (von wo bitte?) gehört doch längst der verganhgenheit an, da brachen sie doch nun nicht mehr mit solch fadenscheinigen argumenten vorpreschen. alles im wahljahr!?

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