18.01.2017

Arrenberg bauen Bürgerbeteiligung Studentenleben

GRÜNE: Bauprojekt an der Simonsstraße nachhaltig gestalten

Die Berichterstattung über das geplante Bauprojekt an der Simonsstraße hat bei den GRÜNEN Fragen aufgeworfen.

LogoNjuuzSy„Ein spannendes Projekt für den Arrenberg mit neuen Wohnungen sollte aus unserer Sicht der Idee des Klimaquartiers am Arrenberg gerecht werden. Bei der Gestaltung sollten daher nicht die Parkmöglichkeiten für die Autos direkt an der Straßenfront im Vordergrund stehen. Am besten soll der unabhängige Gestaltungsbeirat dieses Projekt begleiten“, so Klaus Lüdemann, Stadtverordneter aus Elberfeld.

Außerdem wünschen sich die GRÜNEN, dass die engagierten Menschen im Stadtteil besser über die Planungen informiert werden.
Schon vor der Berichterstattung haben die GRÜNEN eine Anfrage zu Wohnungen für Studierende an den Stadtentwicklungsausschuss gestellt.

Anja Liebert, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN und Sprecherin für Stadtentwicklung:
„Wir halten den Bau von Wohnungen für Studierende in öffentlicher oder privater Regie für sinnvoll. Außerdem wird hier eine Schrottimmobilie beseitigt und so auf bereits genutzter Fläche neuer Wohnraum geschaffen. Für die Stadtentwicklung und insbesondere eine nachhaltige Perspektive am Arrenberg sollten die Akteur*innen im Stadtteil einbezogen werden, denn wir haben nach wie vor einen nicht unerheblichen Leerstand und weitere Problemimmobilien.“

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Kommentare

  1. Lukas sagt:

    Höre ich in der Diskussion gerade heraus, dass am Arrenberg ein Studentenwohnheim ohne Parkplätze gebaut werden soll?

    Wenn es keine öffentliche Nahverkehrsanbindung zur Uni gibt, die einen Fußmarsch toppen kann, bleibt den Studierenden ja nur noch das Auto. Vielleicht lohnt sich ein Blick auf den Wohnheimparkplatz an der Max-Horkheimer-Str. Da kann man sehen, wieviele Studierende heute ein Auto haben, obwohl sie unmittelbar an der Uni wohnen.

  2. Hallo Herr Wulf oder wie Sie wirklich heissen,
    ein Bild des Hauses finden Sie z.B. auf der Webseite der Architekten :

    http://www.gkm-architektur.de/arrenberger-studentenhaus.html

    Ich würde Sie gern vor Ort treffen, um über das Projekt zu sprechen.

    Viele Grüße

    Klaus Lüdemann

  3. Kordula Pfaller sagt:

    Im Wohnviertel Arrenberg ist ein Studentenwohnheim gut verortet. Die szenenhafte Entwicklung des Viertels kommt den Student*innen entgegen, die Wuppertal auch als Lebensort annehmen wollen. Studenten verfügen in der Regel über ein preisgünstiges Semesterticket. Allerdings fehlt die direkte Nahverkehrsanbindung zur Uni. Alle Busverbindungen aus dem Westen der Stadt führen leider immer über den Döppersberg. Eine Busverbindung vom Nützenberg über die Tannenbergstasse in Richtung Uni wäre zudem eine ideale Anbindung zum Einkaufszentrum an der Steinbeck.

    Ob wir eine Wohnbebauung – gerade in der Innenstadt – immer mit der Bereitstellung von (Auto)-Parkplätzen verknüpfen sollten, halte ich für sehr fraglich. Sie machen das Bauen teuer, weil – wie Herr Prora richtig schreibt: „ … Ablösegebühren für Parkplätze…“ gezahlt werden müssen. In Wuppertal sind das 5.200 Euro je Stellplatz. Bei vorliegenden Vergünstigungsbedingungen sind es immer noch 2.600 Euro. Für ein Studentenwohnheim mit über 30 Wohneinheiten eine irre Summe.

    Wuppertal als eine der grünsten Großstädte Deutschlands sollte sich ein Stadtentwicklungskonzept gönnen, das das Wohnen in der Talsohle mit weniger Autos attraktiv macht. So etwas könnte zudem gut zu einem Klimaquartier am Arrenberg passen.

  4. wulf prora sagt:

    ok., Bezug gefunden, WZ vom 16.01.2017. Könnte man ja in so einem Text gerne angeben.
    Dass Herr Lüdemann auf die erdgeschossige Dominanz der Parkmöglichkeiten so fokussiert ist, ist bestimmt aus grüner Sicht ehrenhaft, nur kann ja Herr Lüdemann 1. die Ablösegebühren für Parkplätze dann mal kalkulieren, und 2. versuchen, dort vor dem rückseitigen Hang eine schöne Nutzung ins Erdgeschoss zu planen, die dann nur von Norden, an der Straße, belichtet ist…
    Dem Arrenberg tut solch ein Projekt eher gut, daher sollte man da garnicht soviel drüber reden, oder erst wenns dann steht. Genaugenommen ist nicht ganz klar, was diese Meldung oben wirklich sagen will.

    1. Michael Felstau sagt:

      Also es geht hier meiner Meinung nach um ein sowohl als auch. Ich freue mich,wenn die Autos nicht auf der Straße stehen. Aber ich möchte auch nicht als Fußgänger nur an Parkgaragenfronten oder geschlossenen Wänden vorbeigehen. Das ist ganz schön öde. Z.B. das Haus an der Briller Straße Ecke Luisenstraße hat auch ein Parkdeck im Erdgeschoss: Wenn da nicht auf der Ecke ein keines Ladenlokal wäre, gäbe es nur die geschlossene Wand mit dem Notausgang und eben die Einfahrt. Sie sehen daran, wie wichtig eine andere Nutzung im Erdgeschoss für die Wirkung des Hauses ist. Das Haus wird eben auch vom Bürgersteig aus von Fußgängern wahrgenommen. Zudem steht das geplante Haus hier am Gutenbergplatz gut sichtbar genau an der Straßeneinmündung. Hier geht man von der Schwebebahnstation aus direkt drauf zu. Hier ist eine qualitativ hochwertige Bebauung sicher von Vorteil für das Quartier.

  5. wulf prora sagt:

    Kann man denn noch erfahren, um was für ein Projekt es da geht? Worauf wird da Bezug genommen? Gerne ein Link, oder Bild, oder ähnliches, danke!

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