29.11.2016

Kultur kunst Kunststiftung NRW

Kunststiftung NRW fördert mutige Wuppertaler Kultur

Rund 150.000 Euro im Jahr 2016 – Auf der gestrigen Kuratoriumssitzung der Kunststiftung NRW wurden die Förderungen für das Jahr 2016 bekanntgegeben.

Wie Kuratoriumsmitglied Andreas Bialas mitteilt, erhielten ambitionierte Wuppertaler Kulturprojekte und Institutionen insgesamt Fördermittel in Höhe von rund 150.000 Euro.
Bialas, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, erklärt weiter dazu:
„Die Kunststiftung ist ein äußerst zuverlässiger Partner künstlerischer Innovation in und aus Wuppertal. Sie ist offen und interessiert, Projekte, Initiativen und Einrichtungen aus unserer Stadt zu unterstützen.

Neben zahlreichen Förderungen kleineren Umfangs erhielten 2016 folgende drei Projekte die höchsten Zuschläge:
Die Literaturbiennale 2016 wurde mit 45.000 Euro gefördert. Damit schreibt die Kunststiftung ihre von der ersten Stunde an intensive Förderung der Wuppertaler Literaturbiennale nahtlos fort.
Die laufende Ausstellung „Terry Fox – Elemental Gestures“ im Von der Heydt-Museum erfährt eine Förderung in Höhe von 60.000 Euro. Fox war einer der wirkungsmächtigsten Künstler der Fluxus-Bewegung und gehörte zu den Pionieren der Performance Art und Video-Kunst.
Zugunsten der Pina Bausch Fellowship stellte die Kunststiftung 2016 für Stipendien 30.000 Euro zur Verfügung. 2015 hat die Kunststiftung NRW zusammen mit der Pina Bausch Foundation ein international angelegtes Fördermodul für Tänzerinnen und Tänzer, Choreographinnen und Choreographen ins Leben gerufen. Insbesondere die Zusammenarbeit mit renommierten Choreographinnen und Choreographen sowie die Hospitanz an Tanzinstituten werden gefördert. Die Ergebnisse dieses Studienaufenthalts werden jeweils in Form einer Kunstpräsentation in Wuppertal der Öffentlichkeit anschaulich gemacht.

Die vielgestaltige Stärkung der Wuppertaler Kunstszene durch die Kunststiftung ist Anlass zur Freude. Gleichwohl bestehen noch Spielraum und Möglichkeiten nach oben. Mut zu Qualität und Wagnis, ganz im Sinne der Stiftung, sind gefragt. Wuppertaler Kulturschaffenden sind ausdrücklich aufgefordert, Anträge zu stellen.“

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