18.11.2016

Bundesweiter Vorlesetag Vorlesetag

Vorlesen macht Schule

Zum Vorlesetag liest Andreas Bialas an drei Wuppertaler Schulen.

Dem gemeinsamen Lesen hat sich Andreas Bialas auch am 13. Bundesweiten Vorlesetag verschrieben: An drei Wuppertaler Schulen las er den Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichen Werken vor. Den Auftakt bildet Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Andreas Bialas las sie den vierten Klassen der Grundschule Peterstraße vor, die er auch in den vergangenen Jahren zum Vorlesetag besuchte. Mit den Schülerinnen und Schülern folgte dann ein Austausch über die beginnende Vorweihnachtszeit und über die unterschiedlichen Weisen, das Weihnachtsfest oder ähnliche Feste zu begehen.

Am Ganztagsgymnasium Johannes Rau las Andreas Bialas Nennt mich nicht Ismael von Michael G. Bauer. Im Anschluss diskutierten er und drei sechste Klassen über die Themen Ausgrenzung und Demütigung, sie berichteten über eigene Erfahrungen und den Umgang damit – dabei ging es zentral um gegenseitigen Respekt. In diesem Zusammenhang wurde auch der Bogen geschlagen zur „Woche des Respekts“, die die Landesregierung vom 14. bis 18. November ausgerufen hat und zu der diverse Veranstaltungen in Schulen und weiteren sozialen Einrichtungen stattfanden.

Beschlossen wurde die Lesereihe an der Gesamtschule Langerfeld; hier wurde mit Paul Vier und die Schröders von Martin Steinhövel anhand eines humorvolles Buches das szenische Lesen und der lebendige Vortrag eines literarischen Textes erfahrbar gemacht. Für die Schülerinnen und Schüler bildete der Termin eine Vorbereitung für einen anstehenden Vorlesewettbewerb.

Das Lesen, so zeigt sich an dieser Auswahl, eröffnet ein breites Spektrum aus Lebenswelt und Traditionen, aus der Reflektion von Krisenerfahrung und Lösungsansätzen und aus Techniken der Präsentation und Darstellung. Eben diese Wirkkraft des Lesen soll der Bundesweite Vorlesetag sichtbar machen, der in diesem Jahr zum 13. Mal ausgerufen wird. Andreas Bialas zählt als kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, als Präsident des Verbandes der Bibliotheken des Landes NRW und ausgewiesener Büchernarr seit Jahren zu den Unterstützern der Initiative von ZEIT, Stiftung Lesen und der DB-Stiftung. Zusammen mit über 130.000 weiteren Vorlesern hat die diesjährige Teilnehmerzahl noch die Rekordzahlen aus dem Vorjahr übertroffen – eine gute Nachricht für die Kinder und Jugendlichen, die Studien zufolge vom Vorlesen über die Maßen profitieren. Ein Drittel der Kinder wünscht sich überdies, von seinen Eltern häufiger vorgelesen zu bekommen.

Andreas Bialas – auch jenseits des Vorlesetags bei den Wuppertaler „Vorlesern“ engagiert – betont diese positiven Effekten des Lesens: „Lesen ist großartig, weil es zwei ganz wesentliche Stärken miteinander verbindet: Die Sprache und das Denken. Das Lesen öffnet den Blick für andere Welten, andere Sichtweisen und Ideen. Es versetzt – jede und jeden! – in die Lage, sich auszutauschen, über den Ist-Zustand hinauszudenken und neue Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Das Lesen ist eine ganz zentrale Grundlage für kulturelle Teilhabe.“

 

Njuuz

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