15.11.2016

Trotzdem ‚Hand in Hand‘ !

In der Nacht vom 9. November wurden an der Thomaskirche zwei großflächige Plakate (Banner) mutwillig beschädigt.

In der Nacht vom 9. November wurden an der Thomaskirche, (Opphoferstraße) zwei großflächige Plakate (Banner) mutwillig beschädigt. Dabei wurde der Satz „Hand in Hand gegen Rassismus. Für Toleranz und Menschenrechte“ entstellt. Die Evangelische Kirchengemeinde Uellendahl-Ostersbaum hat Strafanzeige gestellt. Polizei und Staatsschutz ermitteln.

„Hand in Hand“ leben wir unseren Gemeindealltag am Opphof: Unsere Veranstaltungen und Gottesdienste werden von Menschen aus vielen Ländern besucht. Wir leben und feiern gemeinsam. Das erleben wir als Bereicherung und Geschenk.

„Hand in Hand gegen Rassismus“ – seit unserem multikulturellem Gemeindefest im September zeigen wir mit einem weithin sichtbarem Banner an der Schwester- und Saarstraße auch Flagge in der Stadt.

Für uns ist es unerträglich, dass die Pegida Bewegung mit Kreuzen für die „Rettung des christlichen Abendlandes“ demonstriert. Gegen solchen Missbrauch beziehen wir Stellung, denn die Bibel gebietet uns eindeutig, die Fremden und ihre Rechte zu schützten.

Natürlich ist es nicht immer spannungsfrei, wenn Menschen aus verschiedenen Kulturen miteinander leben. Aber das darf keinesfalls zu Abschottung oder Rassismus führen.

Wir ärgern uns über die Zerstörung des Banners. Aber einschüchtern kann man uns damit nicht. Wir versichern unseren Nachbar*innen und Gemeindegliedern, die aus vielen Nationen kommen:

Wir treten auch weiterhin für ein buntes Miteinander ein.

Für das Presbyterium
Norma Lennartz, Pfarrerin an der Thomaskirche

text: uellendahl-ostersbaum/ör-wj
fotos: privat

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