08.10.2016

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Humanistischer Feiersprecher

Armin Schreiner ist diplomierter Mikrobiologe, promovierter Forstökologe und seit 2009 in der religionskritischen Szene aktiv.

Dr. Armin SchreinerDr. Armin Schreiner

Als Agnostiker und Menschenfreund fühle ich mich bei den weltlichen Humanisten zu Hause und hoffe, durch meine Arbeit als Feiersprecher des Humanistischen Verbands jenen Menschen, die kein höheres Wesen brauchen, um ein erfülltes Leben zu führen, mit rituellen Lebensfeiern und verständlichen Reden hilfreich zur Seite zu stehen.

Besonders gefällt mir hier, in der Schnittstelle zwischen grandioser Natur und Erholungsmöglichkeiten im Süden und den großen Städten mit ihrem Kulturangebot im Norden zu wohnen. Ich lebe im Bergischen seit 1998.

Sehr gern mag ich alle Menschen, die Herzlichkeit und Verstand in sich vereinen, die tolerant und undogmatisch, also auch ohne politischen oder religiösen Fanatismus, miteinander umgehen. Wen ich ganz toll finde, sind die großen Künstler und Vordenker ihres Fachs, die auch gegen den Zeitgeist Sensationelles schufen: Epikur oder Hume, Cezanne oder Dylan, Darwin oder Dawkins…

Unglaublich finde ich, dass noch immer so viele Menschen in unserer computerisierten und angeblich aufgeklärten Welt an Vorstellungen glauben, die von uralten Hirtenkulturen stammen und inhaltlich dem wissenschaftlich fundierten Weltbild widersprechen, welches wir andererseits in unserem Alltag ständig nutzen.

Eines würde ich ganz anders machen: Wenn ich eine Lebensfeier ausrichten darf, verzichte ich auf die üblichen Floskeln. Ganz individuell wird der gefeierte Mensch in den Mittelpunkt gerückt – in das Hier und Jetzt.

Mehr Infos unter www.HVD-Bergischesland.de

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Kommentare

  1. Stefan Seiler sagt:

    Die computerisierte und aufgeklärte Welt bietet nun mal keine Antworten auf die zentralen Fragen, die jede Kultur bewegen (etwa: Was kommt nach dem Tod? oder: Wie ist die Welt entstanden?)

    Die Menschen haben die Wahl zwischen Atheismus, Agnostizismus und einer Religion. Eindeutige, wissenschaftlich fundierte Antworten bietet keine der drei. Ich finde es dann unklug, Leute, die sich anders entschieden haben als man selbst, öffentlich als naiv („Glaube an Vorstellungen von uralten Hirtenkulturen“) darzustellen.

    Spannend finde ich auch die Frage: Wenn wir in unserer computerisierten Welt wirklich so viel schlauer sind als die „uralten Hirtenkulturen“ – was werden die Menschen in 2000 Jahren von unserer heutigen „uralten computerisierten Welt“ halten? 😉

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