05.08.2016

Landesjagdgesetz: Wohin mit den Fundkatzen in Wuppertal?

Der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker sieht durch das umstrittene Landesjagdgesetz von Landesumweltminister Remmel auch auf Wuppertal weitreichende Folgen zukommen.

SpieckerhellblauDas umstrittene Landesjagdgesetz, das Landesumweltminister gegen große Widerstände quasi „durchgepeitscht“ hat, wird offenbar auch für Wuppertal weitreichende Folgen haben. Das teilt der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker jetzt mit. Spiecker zitiert aus einer Pressemitteilung des Landesjagdverbandes NRW: „Nun stellt sich heraus, dass die Städte und Gemeinden eine Folge ausbaden müssen, mit der sie nie gerechnet haben und für die sie nicht gerüstet sind. Denn das Oberverwaltungsgericht Münster hat soeben entschieden, dass die kommunalen Fundbüros Katzen aufnehmen müssen, die ihnen von Jägern als Beifang in Lebendfangfallen gebracht werden (Aktenzeichen 5 B 1265/15 – 1 L 1290/15 Münster).“ Die nächste Pleite der Landesregierung mit diesem Gesetz, machte Spiecker deutlich. Vor allem die Stadt Wuppertal werde Probleme bekommen, denn ein Tierheim gebe es ja bedauerlicherweise auch nicht mehr. „Wohin also mit den Katzen?“ fragt sich nicht nur Spiecker. In Richtung NRW-Umweltministerium fordert er, dieses Landesjagdgesetz dahin zu bringen, wo es hingehöre: „In die Tonne!“

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Kommentare

  1. Nico Jungius sagt:

    Da fehlen wohl ein paar Informationen:

    1.) Die beklagte Gemeinde wird auch weiterhin keine verwilderten Katzen aufnehmen und betrachtet das Urteil als Einzelfall. Wie sieht Wuppertal das?

    2.) Von wievielen Katzen im Jahr (stadtweit) reden wir überhaupt?

    3.) Was passiert aktuell mit ihnen?

    4.) Was wäre nach altem Jagdrecht mit ihnen passiert?

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