20.06.2016

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Prävention arbeitsbedingter Muskel-Skelett-Erkrankungen in der Arbeitswelt

Die 9. PREMUS-Konferenz wird heute mit über 400 Fachleuten aus über 40 Staaten im kanadischen Toronto offiziell eröffnet. Aus Wuppertal werden Dr.-Ing. André Klußmann und M.Sc. Patrick Serafin vom Institut ASER e.V. Forschungsergebnisse zur betrieblichen Arbeitsgestaltung vorstellen.

Für den Großteil der Arbeitsunfähigkeitstage von Beschäftigten in Deutschland sind Muskel-Skelett-Erkrankungen verantwortlich. Dies ist ein enormer Kostenfaktor für die Betriebe. Der Demografische Wandel und die „Rente mit 67“ wird das Problem zukünftig noch weiter verschärfen.

Dr.-Ing. André Klußmann und M.Sc. Patrick Serafin nutzen als Exkursion zu der 9. PREMUS-Konferenz für eine Bootsfahrt zu den Niagara-Fällen (v.l.n.r.).

Dr.-Ing. André Klußmann und M.Sc. Patrick Serafin nutzten als Exkursion zu der 9. PREMUS-Konferenz in Toronto für eine Bootsfahrt zu den Niagara-Fällen (v.l.n.r.). ©ASER, Wuppertal

Mit einem verhältnisorientierten Betrieblichen Gesundheitsmanagement kann jedoch die Fachkräftesicherung und die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe stark verbessert werden. Hierfür wird vom Institut ASER e.V. das arbeitswissenschaftliche Verfahren „Beurteilung arbeitsbedingter Belastungen“ stetig weiterentwickelt.

Das Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER) aus Wuppertal beteiligt sich – wie schon bei der 6. PREMUS-Konferenz 2007 in Boston (USA), der 7. PREMUS-Konferenz 2010 in Angers (Frankreich) und der 8. PREMUS-Konferenz 2013 in Busan (Republik Korea) – auch bei der diesjährigen 9. PREMUS-Konferenz 2016 in Toronto (Kanada) mit mehreren arbeitswissenschaftlichen Konferenz-Beiträgen.

Das Institut ASER e.V. beteiligt sich – wie schon bei der 6. PREMUS-Konferenz 2007 in Boston (USA), der 7. PREMUS-Konferenz 2010 in Angers (Frankreich) und der 8. PREMUS-Konferenz 2013 in Busan (Republik Korea) – auch bei der diesjährigen 9. PREMUS-Konferenz 2016 in Toronto (Kanada) wieder mit mehreren arbeitswissenschaftlichen Konferenz-Beiträgen.

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Dr.-Ing. André Klussmann präsentierte am Eröffnungstag den gemeinsamen Konferenz-Beitrag „Body posture and movement among 19,000 employees in the industrial sector“ des Instituts ASER e.V. (Wuppertal) und der Continental AG (Hannover). ©ASER, Wuppertal

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Plenum der PREMUS-Session Musculoskeletal and venous disorders in standing work: risk factors and perspectives for future prevention (Part 1) am Montag Nachmittag des 20. Juni 2016 im Allstream Center in Toronto. ©ASER, Wuppertal

M.Sc. Patrick Serafin hat am gestrigen Dienstag in der Postersession Measuring exposures in a new world of work die beiden Beiträge „Occupational health care as a measure to prevent work-related musculoskeletal disorders: trigger criteria for health care and estimation of employees concerned“ und „Manual handling of loads: types, amount and frequencies of typical load handling in a large-scale industrial company“ vorgestellt sowie am heutigen Mittwoch in der Postersession Emerging issues in the prevention and management of work-related MSDs den Beitrag „Prevention of work-related musculoskeletal disorders and disability management using holistic risk assessment data about physical exposures at work“ präsentiert.

Und Dr.-Ing. André Klussmann stellte heute Nachmittag in in der Session Physical load risk assessment methods for practitioners den Konferenz-Beitrag "Study protocol of the validation of new Key Indicator Methods" vor.

Und Dr.-Ing. André Klussmann stellte am Mittwoch Nachmittag in der Session Physical load risk assessment methods for practitioners den Konferenz-Beitrag „Study protocol of the validation of new Key Indicator Methods“ vor. ©ASER, Wuppertal

Im Dreijahresrhythmus wird die PREMUS-Konferenz von der International Commission on Occupational Health veranstaltet. Hierbei wird das Ziel verfolgt multidisziplinäre Forschung zu fördern und diese in für die Arbeitswelt anwendbare Methoden und Maßnahmen zu übertragen.

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