20.06.2016

Bergische Universität digitale Transformation Vorwerk

Vorwerk & Co. KG stiftet 1,5 Mio. Euro für Professur „Digitale Transformation“

In Wuppertal wird der erste Lehrstuhl in NRW eingerichtet, der sich ausschließlich der digitalen Transformation widmet. Die Vorwerk &. Co. KG fördert die Professur für die nächsten fünf Jahre.

Bei der offiziellen Unterzeichung (v.l.n.r.): Dr. h.c. Jörg Mittelsten Scheid, Michael Weber, Reiner Strecker, Prof. Dr. Lambert T. Koch und Garrelt Duin. Bei der offiziellen Unterzeichung (v.l.n.r.): Dr. h.c. Jörg Mittelsten Scheid, Michael Weber, Reiner Strecker, Prof. Dr. Lambert T. Koch und Garrelt Duin. ©Maren Wagner

Erstmals wird in NRW eine Universitätsprofessur eingerichtet, die sich in Lehre, Forschung und Transfer ganz der Thematik der digitalen Transformation widmet – d.h. der Veränderung von Unternehmen, ihrer Prozesse, Strukturen und Beziehungen durch den Einzug digitaler Technologien. Die Vorwerk & Co. KG fördert die Einrichtung der Professur „Technologien und Management der Digitalen Transformation“ an der Bergischen Universität Wuppertal für die nächsten fünf Jahre mit insgesamt 1,5 Millionen Euro.

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„Die Vorwerk-Stiftungsprofessur ist ein weiteres Resultat der exzellenten Vernetzung unserer Universität mit der regionalen Wirtschaft. Das Thema der Professur adressiert hochaktuelle gesellschaftliche Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft,“ sagte Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch bei der heutigen Vertragsunterzeichnung.

Und auch Reiner Strecker, einer von drei persönlich haftenden Gesellschaftern des Familienunternehmens Vorwerk, freut sich über die Einrichtung der Vorwerk Stiftungsprofessur: „Das Thema der Digitalisierung und damit verbunden das der digitalen Transformation spielt für Vorwerk und unsere Produkte schon jetzt eine wichtige Rolle. Wir freuen uns deshalb sehr, dass sich die Stiftungsprofessur mit diesem Zukunftsthema auseinandersetzen kann und damit einen langfristigen Beitrag nicht nur zur Förderung der Universität selbst, sondern vor allem auch zur Stärkung des Standortes Wuppertal leistet.“

Das fortschreitende digitale Zeitalter hat zu tiefgreifenden Veränderungen in Industrie, Dienstleistung und Handel geführt; Wertschöpfungsketten und -netzwerke müssen neu gestaltet werden. Das Internet beschleunigt nicht nur industrielle Prozesse, die Digitalisierung des privaten Lebensbereichs führt auch zu vollkommen neuen Verbindungen zwischen Produzenten und Konsumenten. Darüber hinaus führen Entwicklungen auf dem Weg zur „Industrie 4.0“ – der Verzahnung industrieller Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik – zu immer größeren Datenmengen (Big Data). Damit verbunden sind erhöhte Anforderungen an die IT-Sicherheit beim Umgang mit sensiblen Daten.

Insgesamt eröffnet die Digitalisierung vielfältige Optionen zur Entwicklung neuer (digitaler) Geschäftsmodelle, bisherige Erfahrungen zeigen aber auch, dass die Chancen der Digitalen Transformation nur mit einem interdisziplinären, systemischen Innovationsansatz erfolgreich genutzt werden können. „Die Vorwerk-Stiftungsprofessur an der Bergischen Universität Wuppertal ist interdisziplinär angelegt. Sie besetzt systematisch und ganzheitlich die Innovationsperspektive im Schnittbereich zwischen Technik, Wirtschaft und Gesellschaft – dies ist deutschlandweit erstmalig“, betonte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin bei der Vertragsunterzeichnung.

Quelle: Pressemitteilung der Universität

 

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