31.03.2016

L419 Lichtscheid Ronsdorf

Bell: Ausbau der L 419 geht in konkrete Umsetzung

Auf parlamentarische Anfrage teilte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek nun offiziell mit, dass im 2. Halbjahr 2016 bei der Bezirksregierung Düsseldorf der Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den ersten Bauabschnitt zwischen Lichtscheid und Erbschlö (Parkstraße) gestellt wird.

„Das Land erweist sich wieder einmal mehr als verlässlicher Partner Wuppertals. Dies ist ein guter Tag für unsere Stadt!“, so der erste Kommentar des für Ronsdorf zuständigen Landtagsabgeordneten Dietmar Bell, als er vom Schreiben des Minister heute Kenntnis bekam. Nachdem bereits im letzten Jahr der Ausbau der L419 den höchsten Priorisierungsgrad bei der Planung von Bundes- und Landesstraßen erhalten hatte, werde nun, so Bell, der Startschuss für die Realisierung gegeben.

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„Der Ausbau der L419, der Lückenschluss zwischen dem Lichtscheider Kreuz und der A1, ist ein weitreichendes Verkehrsprojekt, dass angesichts bekannter Studien, die eine drastische Erhöhung des Personen- und Schwerlastverkehrs in den nächsten Jahren prognostizieren, nicht nur wünschenswert ist, sondern eine unabdingbar notwendige Maßnahme, wenn wir den Verkehrskollaps vermeiden wollen. Das Land steht zu seinem Wort, in dem es jetzt den ersten Bauabschnitt in die Planungsphase bringt“. Im zweiten Bauabschnitt wird dann der Bund mit beträchtlichen Mitteln den Anschluss der L419 an die A 1 übernehmen. Darüber ist zwischen NRW und dem Bund bereits Einigung erzielt worden.
„Wichtig wird es dabei nicht zuletzt sein, dass die Menschen in Ronsdorf über alle weiteren Umsetzungsschritte breit informiert werden. Denn nur ein möglichst transparentes Verfahren sichert auch weiterhin die hohe Akzeptanz des Ausbaus“, so Bell abschließend.

 

Njuuz

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Kommentare

  1. Thomas Schürmann sagt:

    Lieber Herr Bell,

    was Sie hier schreiben ist ein besonders dreister Fall von politischem Perpetuum Mobile. Denn Sie wissen ganz genau, dass der Verkehr nicht von alleine kommt, sondern erst vom Ausbau der 419 produziert wird. Dazu könnten Sie, wenn Sie wollten, jeden dahergelaufenen Verkehrspolitiker befragen, der Ihnen bei Ihrer ideologisch völlig verblendeten Arbeit im Landtag zufällig über den Weg läuft.

    Interessant für die Ronsdorfer dürfte insbesondere der letzte Abschnitt sein:

    „„Wichtig wird es dabei nicht zuletzt sein, dass die Menschen in Ronsdorf über alle weiteren Umsetzungsschritte breit informiert werden. Denn nur ein möglichst transparentes Verfahren sichert auch weiterhin die hohe Akzeptanz des Ausbaus“, so Bell abschließend.“

    Breit informieren. Das machten früher auch Könige und Kaiser, als sie Ihre Entscheidungen proklamierten. Das Wort BETEILIGEN lese ich an keiner Stelle. Und den Ronsdorfern dürfte es ähnlich gehen.

    Dumm nur, dass niemand in Wuppertal die Interessen der Bürger vertritt. Und damit meine ich nicht die Autofahrer, sondern jeden, der unter dieser verfehlten Verkehrspolitik leiden muss.

    Ihren Worten merkt man an, dass Sie an einer ernsthaften Beteiligung von Bürgern nicht das geringste Interesse haben. Sie wollen Sie nur irgendwie transparent informieren. Haben Sie das in einem Blättchen zu Bürgerbeteiligung gelesen, was Sie von 10 Jahren einmal versehentlich eingesteckt haben?

    Bürger sind nicht transparent zu informieren. Sie sind einzubeziehen, Ihre Vorschläge und Ideen sind konstruktiv zu prüfen. Autobahnbauen ist so 70er Jahre, man glaubt es kaum, dass die SPD nicht in der Lage ist dazuzulernen. Der Beton will einfach nicht raus aus dem Kopf.

    Und da wundern Sie sich über zurückgehende Wahlbeteiligung und weniger Stimmen. Ach nein, Sie wundern sich garnicht. Sie sind ja sicher.

    1. Dorothea Glauner sagt:

      DEM IST KAUM NOCH WAS HINZUZUFÜGEN! Außer der Forderung: KEINE AUTOBAHN DURCH RONSDORF!
      Denken Sie an die Menschen hier, Herr Bell, die haben Sie nicht gewählt, damit Sie es zulassen, ja sich noch dafür einsetzen, die Gesundheit der Ronsdorfer gefährden.

      1. Stephan Braun sagt:

        Ach Frau Glauner … Wes Brot ich es – des Lied ich sing! Es gibt Tondokumente, da waren Sie genau für diese Art des Ausbaus, zwar mit der Bedingung, dass erst der Anschluss an die A1 hergestellt werden solle, aber Sie waren dafür. Nun sind Sie wieder dagegen…. Das kennt man von Ihnen. Im Übrigen tun Sie doch nicht immer so, als würde die Erbschlöer oder Remscheider Straße 6-spruig ausgebaut. Denn das hieße „eine Autobahn durch Ronsdorf“. Wie reden von einem Ausbau am Rande von Ronsdorf.
        Es gibt übrigens auch Menschen, die Herrn Bell für diesen Ausbau gewählt haben.
        Apropos gewählt werden: Warum waren Sie eigentlich in dieser Legislaturperiode als ordentliches Beiratsmitglied des Seniorenbeirates nicht ein einziges Mal in einer Sitzung? Doch nicht etwa, weil Sie nicht wieder Vorsitzende geworden sind? Oder doch?

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