02.02.2016

Schulsozialarbeit

BellBialasNeumann: „Schulsozialarbeit ist eine Erfolgsgeschichte“

Mit knapp 1,875 Mio. Euro fördert die Landesregierung auch in 2016 den Erhalt der Schulsozialarbeit in Wuppertal. Diese Summe ist auch schon für das Jahr 2017 bewilligt und hatte ebenfalls im vergangenen Jahr 2015 Geltung.

47,7 Millionen Euro investiert die nordrhein-westfälische Landesregierung jeweils 2016 und 2017 insgesamt für die Förderung der sozialen Arbeit an den Schulen in Nordrhein-Westfalen. Ergänzt um den kommunalen Anteil handelt es sich in der Summe um rund 67 Millionen Euro für 2016 und 2017 zugunsten von Schulsozialarbeit.

Aktuelle Stellenangebote:

Die SPD-Landtagsabgeordneten Bell, Bialas und Neumann erklären gemeinsam dazu:„ Die Schulsozialarbeit ist eine Erfolgsgeschichte – in Wuppertal wie in NRW. Gerade in Zeiten hoher Kinderarmut und einer zudem erheblich gewachsenen Zahl von schulpflichtigen Kindern sowohl aus außereuropäischen Kriegs- und Krisengebieten als auch aus dem europäischen Ausland erweist sie sich als immens wichtiges sozialpolitisches Instrument.“

Josef Neumann, Mitglied des Sozialausschusses, führt weiter aus:

„Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter unterstützen Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien dabei, ihre Chancen auf Teilhabe erfolgreich zu nutzen. Gemäß der Leitlinie und Präventionsstrategie der Landesregierung ‚Kein Kind zurücklassen‘ spielen sie eine bedeutende Rolle im Kampf gegen Bildungsarmut und soziale Diskriminierung.“

Dietmar Bell ergänzt:

„Das Land wird die Schulsozialarbeit in Wuppertal in den Jahren 2015 bis 2017 mit insgesamt etwa 5,62 Mio. Euro fördern.“ Die Bildungs -und Teilhabeberatung trägt in diesem Rahmen maßgeblich dazu bei, dass Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaktes des Bundes bei den Kindern und Jugendlichen auch ankommen. Beispielsweise Zuschüsse für Klassenfahrten, Nachhilfe und Gemeinschaftsverpflegung.

Andreas Bialas abschließend:

„Uneingeschränkt bleiben wir zugleich bei unserer Erwartung, dass der Bund hinsichtlich der Finanzierung gefordert ist. Nach dessen Rückzug aus der Förderung im Jahr 2015 ist das Land bis 2017 eingesprungen, um die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit im Sinne des Bildungs- und Teilhabepaketes abzusichern. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass die Schulsozialarbeit künftig wieder in das Bildungs- und Teilhabepaket aufgenommen wird. 2017 wird ein neuer Anlauf unternommen.“

 

Njuuz

Anmelden

Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.