20.01.2016

Bergische Universität Wuppertal Bibliotheken Johannes Rau Johannes-Rau-Zentrum

Grundstein für Johannes-Rau-Zentrum in Wuppertal gelegt

In Anwesenheit von Christina Rau und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist heute im Rahmen einer feierlichen Zeremonie die Grundsteinlegung zur Errichtung des Johannes-Rau-Zentrums an der Bergischen Universität erfolgt, vier Tage nachdem Rau 85 Jahre alt geworden wäre.

Der Kern des Zentrums wird der bibliothekarische Nachlass des langjährigen Ministerpräsidenten von Nordrhein Westfalen und ehemaligen Bundespräsidenten sein. Viele alte Weggefährten von Johannes Rau und wichtige Vertreter des politischen und kulturellen Lebens waren gekommen, um an der Feierstunde teilzunehmen. Unter ihnen auch Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann.

Ministerpräsidentin Kraft ging in ihrem Grußwort auf wichtige Stationen im Leben des Politikers und Menschen Rau ein. „Er war im besten Sinne des Wortes ein ‚Versöhner‘ der Menschen zusammenführte und Brücken baute, der wusste, wie wichtig der gesellschaftliche Zusammenhalt und das gemeinschaftliche Miteinander ist. Gerade heute wissen wir dies umso mehr zu schätzen und bedauern, dass einer wie er, nicht mehr unter uns ist.“

Der Rektor der Universität, Prof. Lambert Koch, hob in seiner Ansprache die Bedeutung von Johannes Rau u.a. auch als Wissenschaftsminister hervor. Mit seiner von ihm maßgeblich vorangetriebenen Hochschulgründungsoffensive in den 1970-iger Jahren schaffte er in NRW bundesweit die dichteste Wissenschafts- u. Hochschullandschaft und sei mithin der Gründungsvater der Universität in seiner Heimatstadt Wuppertal. Christina Rau brachte zum Ausdruck, dass sie es mit besonderer Freude erfülle, dass das Johannes Rau-Zentrum in der Heimatstadt ihres Mannes, der er zeitlebens zutiefst verbunden war, nun realisiert werden kann.

„Das Johannes Rau-Zentrum, in dessen Mittelpunkt seine private Bibliothek steht, ist darüber hinaus perspektivisch auch als Ort der Begegnung gedacht. Hier sollen zukunftsweisende Diskurse und Veranstaltungen geführt werden und stattfinden, die ganz im Zeichen des geistigen Erbes und der Intentionen von Raus ausgleichender Politik stehen. Ich freue mich außerordentlich und es erfüllt mich mit Stolz, dass es  gelungen ist, das Zentrum nach Wuppertal zu holen, wo Johannes Rau seinen politischen Lebensweg begonnen hat, so Dietmar Bell, der zusammen mit Prof. Lambert Koch entscheidend daran beteiligt war, die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass das Zentrum jetzt an der Wuppertaler Universität Wirklichkeit wird.

Bereits in der letzten Woche fand ein großes Symposium mit namhaften WissenschaftlerInnen zu Ehren Johannes Raus an der Bergischen Universität statt, welches ganz in seinem Sinne die Bedeutung einer starken Forschungs- und Hochschullandschaft für die gesellschaftliche Zukunftsfähigkeit.

 

Grundsteinlegung_Johannes-Rau-Zentrum_20.01.16

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