21.01.2016

Ikea IKEA-Homepark Wuppertal

Der Grundstein für IKEA Wuppertal ist gelegt

Die Freude ist groß bei der heutigen Grundsteinlegung für das IKEA-Einrichtungshaus im Wuppertaler Nordosten. Denn es war kein einfacher Weg, den Mitinitiatoren und Entscheidungsträger in den letzten Jahren zurückgelegt haben.

So groß die Hoffnung auf die positiven Effekte der IKEA-Ansiedlung in Wuppertal auch sein mochte, so gewichtig waren andererseits Bedenken und Hindernisse, die es auszuräumen galt.

Unstrittig war dabei das seit Jahren bestehende Unterangebot an Möbeln in Wuppertal – Kaufkraft floss ab in umliegende Städte, nicht zuletzt in Richtung der IKEA-Märkte in Düsseldorf, Dortmund oder Köln. Allen voran Dietmar Bell hatte sich bereits seit 2012 für eine IKEA-Ansiedlung in Wuppertal starkgemacht, Andreas Bialas und Josef Neumann sind ebenfalls von der ersten Stunde an von dem Projekt überzeugt.

Zwischen Wunsch und Umsetzung dauerten die differenzierten Abwägungen und diffizilen Verhandlungen an, denn gerade von Seiten der Bezirksregierung wurde der für Wuppertal zentrale Schutz der Innenstädte mit Vehemenz priorisiert und so schien das Wunschprojekt im Jahre 2013 auf der Kippe. Auf Landesebene setzte Dietmar Bell alle Hebel in Bewegung, um zwischen den Wünschen der Bürger, kommunalen Bedürfnissen, den landesplanerischen Vorgaben und den Plänen des Möbelhauses eine gangbare Umsetzung zu erreichen. Auch die Bereitschaft von IKEA, auf den eingangs kaum verhandelbaren Homepark zu verzichten, war dazu maßgeblich.

Heute ist der Weg frei für den Wuppertaler IKEA-Markt Dreigrenzen. Zusammen mit dem Oberbürgermeister und Susanne Schweitzer als Einrichtungshauschefin des schwedischen Möbelhauses in Wuppertal begleitete Dietmar Bell den Festakt zur Grundsteinlegung. Über das Ergebnis dieser Bemühungen freuen sich alle drei Wuppertaler Landtagsabgeordneten Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann: „Letztendlich haben die guten Argumente alle Bedenken überwogen, die Wunschlösung für den Standort Wuppertal wird Realität. Dass alle Verhandlungen gefruchtet haben, ist für uns eine große Befriedigung. Wir freuen uns nun auf den neuen IKEA in Wuppertal.“

Dass ein Kompromiss gefunden werden konnte, ist in mehrfacher Hinsicht eine gute Nachricht, zumal es sich bei der vorliegenden Lösung um den gewünschten Königsweg handelt, der durchaus Modellcharakter haben könnte. Diese konstruktive Zusammenarbeit lässt hoffen, dass ebenso positive Lösungen für die nun anstehenden Herausforderungen – wie die Umgestaltung der Infrastruktur rund um die Autobahnausfahrten Mollenkotten und Schmiedestraße sowie die Situation der Einzelhändler in Sprockhövel – erarbeitet werden können. Von Seiten der Stadt ist hier die Bürgerbeteiligung, die über eine eigene Webseite für Transparenz und Möglichkeiten zur Mitsprache sorgt, ein wesentlicher Schritt in diese Richtung.

Die Bauarbeiten auf dem ehemaligen Grundstück der Fertighausaustellung haben bereits begonnen; den Fortschritt der Arbeiten dürften die meisten Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger mit Spannung verfolgen. Und wenn die ersten Köttbullar über die Theke gehen und die ersten AbenteurerInnen aus dem Småland abgeholt werden wollen, dann ist Wuppertal ganz sicher um eine (Einkaufs-)Attraktion reicher.

 

Grundsteinlegung_IKEA

Anmelden

Aktuelle Stellenangebote:

Kommentare

  1. R. Mebus sagt:

    Als ANWOHNER stelle ich fest: E-W-Nord hat für uns absolut nichts erreicht.

    Nicht nur der Ikea, nein, auch die Fertighaus-Ausstellung, Neubau Putsch-Group, Asphaltwerk und Autobahn-Schallschutz. Und demnächst noch ein FastFood-Restaurant ggf. Aal Kate.

  2. Heike Lang sagt:

    Klasse! Gut für Wuppertal. Gut, dass sich die Verhinderer nicht durchgesetzt haben.

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.