06.01.2016

Bergische Universität Wuppertal Computerspiele die börse Games Jugendarbeit Pädagogik

Games als Lehrmittel: Wie gut lernt man da?

Vokabeln pauken, vergangene Epochen kennenlernen oder Städte selber planen: Computerbasierte Lernspiele für Kinder und Jugendliche gibt es in vielen möglichen Varianten, unter dem Label Serious Games dienen sie der Weiterbildung von Erwachsenen.

Spiel vs. Leben? – Wie Computerspiele Lebenswelten verändern: 3. Workshop am 13.01.2016

Selbst das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat 2015 einen Wettbewerb zum Thema „Zukunftsstadt“ in Minecraft ausgelobt. Allerdings ziehen reine Lernspiele schnell Kritik von zwei Seiten auf sich: Entweder gelten sie als zu wenig unterhaltsam oder als zu wenig lehrreich.

spiel_vs_leben_251115Beim zweiten Teil der Workshopreihe am 25.11.15 in der börse. Foto: Mauruschat

Beim Workshop-Termin am 13.01.2016. unter dem Titel „Games als Lehrmittel: Wie gut lernt man da?“ werden verschiedene Einsatzszenarien von digitalen Lernspielen untersucht. Im Impulsvortrag wird unter anderem der Frage nachgegangen, inwieweit erfolgreiches Lernen nachweisbar ist und welche Möglichkeiten Lernspiele bieten. Aktuelle Forschungsbefunde zu Games als Lehr- und Lernmitteln im Unterricht fließen in den Vortrag ein, die anschließende offene Diskussion soll ausreichend Raum für Fragen und Austausch geben. Der Termin war ursprünglich für den 06.01.2016 angekündigt und ist auf den 13.01.2016 verschoben worden.

Die Workshop-Reihe „Spiel vs. Leben? Wie Computerspiele Lebenswelten verändern“ im Kommunikationszentrum die börse richtet sich an Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, an Lehrkräfte sowie an Jugendliche. Lehramtsstudierende und Dozenten der School of Education an der Uni Wuppertal und andere Experten organisieren die Reihe.

Nachdem in den vorherigen Workshops die Entwicklung und Genre-Evolution der digitalen Spiele vorgestellt wurde und am Beispiel des Ego-Shooters „Far Cry 4“ Computerspiele als Lerngelegenheiten analysiert wurden setzt sich die Reihe „Spiel vs. Leben? – Wie Computerspiele Lebenswelten verändern“ im Kommunikationszentrum die börse fort.

Termine

Die Workshop-Reihe besteht aus vier Treffen jeweils von 19.30 bis ca. 21.00 Uhr im Kommunikationszentrum die börse (Studio 1).

Das nächste Treffen, „Games als Lehrmittel: Wie gut lernt man da?“ findet am 13.01.2016 statt.

Der vierte Termin am 03.02.2016 trägt den Titel „Gamification & Sucht: Spielen wir uns ‚zu Tode‘?“

Die Teilnahme an der Workshop-Reihe ist kostenlos. Neu Interessierte können gerne noch hinzu kommen (Anmeldung bitte bei Mersiha Ekic, m.ekic@dieboerse-wtal.de).

Die Veranstaltungsreihe wird finanziell unterstützt durch Zuwendungen der Jackstädt-Stiftung Wuppertal. Ansprechpartner für das Projekt an der Bergischen Universität ist Dr. Matthias Rürup.

Mehr Informationen auf der Website: www.spiel-vs-leben.de

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