22.12.2015

Hintze: 2016 steht im Zeichen von Solidarität und Zusammenhalt

Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern in Wuppertal ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr.

Peter Hintze im November 2015 ©Diana Kinnert

Was die Zukunft unserer Stadt angeht, sind die Weichen richtig gestellt. Dankbar erinnere ich daran, dass Peter Jung ein ganzes Lebensjahrzehnt Kraft in die gute Entwicklung Wuppertals hineingesteckt hat. Wir werden mit dem neugestalteten Döppersberg ein einladendes Tor ins Tal bekommen. Ich wünsche uns sehr, dass die Weiterentwicklung der Verkehrsführung in der Baustellenzeit zur Entlastung führt. Unsere Junior-Uni leistet nicht nur einen sehr tollen Bildungsauftrag für Kinder und Jugendliche. Sie ist auch ein wirksames Integrationselement, das die verschiedenen Kulturen bei uns im gemeinsamen Lernen und Forschen zusammenführt. Die Bergische Universität wird mehr und mehr zu einer international beachteten Institution, wie die jüngste Beteiligung am Jahrhunderttechnologieprojekt am Genfer CERN zeigt.

2015 war ein gutes Jahr für die Menschen in Deutschland. Dank weiterhin sinkender Arbeitslosigkeit und einem Beschäftigungsrekord auf dem Arbeitsmarkt können noch mehr Menschen zuversichtlich in die Zukunft blicken. Ein großer Erfolg war, dass wir durch starke Bundeshilfen die finanzielle Situation der Kommunen nachhaltig verbessern konnten, wovon insbesondere die finanzschwachen Kommunen wie Wuppertal profitiert haben. Jetzt kommt es darauf an, die wirtschaftlichen Grundlagen unseres Landes zu sichern und in die Zukunft zu investieren.

Die Migration nach Europa stellt unser Land vor besondere Herausforderungen. Vor allem dem bewunderungswürdigen Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer verdanken wir, dass wir diese Herausforderung in Deutschland gut meistern können. Ihnen gilt unser Dank und unsere Anerkennung.

Das Jahr 2016 steht im Zeichen von Solidarität und Zusammenhalt. Es gilt, den Einheitswillen in Europa zu stärken und für ein gutes Miteinander in unserem Land zu sorgen. Unsere Verantwortung und das Prinzip der Mitmenschlichkeit gebieten es, Menschen in Not, die zu uns kommen und ein Bleiberecht genießen können, freundlich aufzunehmen und ihnen faire Zukunftschancen zu geben. Ihre Integration gelingt dann, wenn Toleranz, Gleichberechtigung und Eigenverantwortung die gemeinsame Basis unseres Zusammenlebens bilden. Hass und Fremdenfeindlichkeit haben wir entschieden entgegen zu treten. Ich bin überzeugt, dass unser Land die Stärke hat, die Herausforderungen auf nationaler, europäischer und globaler Ebene erfolgreich anzunehmen.

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Kommentare

  1. wuppertalerin sagt:

    Sinkende Arbeitslosigkeit und Beschäftigungsrekord- für Menschen mit Behinderungen leider nicht…
    Integration ist ebenfalls in aller Munde- Inklusion, davon hört man momentan auch verschwindend wenig…

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