01.12.2015

„Ich schlag‘ sie tot“: Wuppertaler Seniorentanztheater zu Gast in Mettmann

Leuchtende Sonnenblumen am dunklen Advents-Samstag in der Neandertal-Halle: Das neue Stück der Truppe von Claudio li Mura auf Tour

 

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„Ein Stück wie das ganze Leben“ – so der Kommentar einer Zuschauerin nach dem Schluss von Gazhebo, dem neuen Stück der Tanztheater-Truppe aus Wuppertal, die in diesem Jahr in vielen bergischen Städten zu Gast war. Die enttäuschte Geliebte am Telefon, das Glück des Blumenduftes für den Blinden, praller Mütter-Töchter-Zoff (“Ich schlag‘ sie tot“) und der schmale Grat zwischen Spiel, Spass und mörderischer Bedrohung: In mehr als 30 Szenen präsentierten die 25 Akteurinnen und Akteuren zwischen 55 und 75 des Wuppertaler Seniorentanztheater am 28. November ihr breites Spektrum zwischen Philosophie und Alltagswirklichkeit pur. Gründer, Autor und Regisseur Claudio li Mura: „Wir bringen fast 2000 Jahre gelebtes Leben auf die Bühne. Das ist eine Kraft, der sich niemand entziehen kann!“ Zum wiederholten Mal trat die Kompagnie als Gast in Mettmann auf. Bereits im September gab es das viel beachtete Stück Zero+Ich, einen getanzten Dialog zwischen dem Ensemble und Projektionen auf riesigen Video-Köpfen, der übrigens am 8. Dezember zum letzten Mal in der Hako-Event-Arena in Wuppertal-Vohwinkel gezeigt wird. Gazhebo kommt am 19. Mai 2016 ins Wuppertaler Opernhaus.

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