20.11.2015

Kultur Kulturpolitik Pina-Bausch-Zentrum Tanztheater

Bialas/Keymis: Auch NRW stellt Mittel für das Pina–Bausch–Zentrum bereit

Durch Entscheidung des Kulturausschusses sind nun auch die Möglichkeiten des Landes gegeben, sich in den kommenden Jahren an diesem wichtigen Vorhaben finanziell zu beteiligen. Anders als der Bund stellen Land und Kommune ihre Beiträge in jährlichen Tranchen ein.

Nachdem bereits am Dienstag die Landtagsfraktionen von SPD und Bündnis 90/ Die GRÜNEN die Einstellung von jährlich 1,3 Millionen Euro mehr für Kulturbauten in Nordrhein-Westfalen beschlossen haben, wurde im Ausschuss Kultur und Medien des Düsseldorfer Landtags dieser Antrag ebenfalls positiv votiert. Laut Änderungsantrag sind diese Gelder insbesondere für das Pina-Bausch-Zentrum geplant.

Der Antrag muss nun noch abschließend im Parlament verabschiedet werden.

Im Anschluss an die Einstellung von 28,2 Millionen für die Errichtung des Zentrums durch den Haushaltsausschuss des Bundestages sind damit auch die Möglichkeiten des Landes gegeben, sich in den kommenden Jahren an diesem wichtigen Vorhaben finanziell zu beteiligen. Im Landeshaushalt 2016 wird darüber hinaus ein Betrag von 500.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie für das Pina-Bausch-Zentrum eingestellt.

Die kulturpolitischen Sprecher von Rot-Grün Andreas Bialas und Vizepräsident Oliver Keymis dazu:

Andreas Bialas: „Ich freue mich riesig, dass das Zentrum nun umgesetzt werden kann. Die Stadt Wuppertal und das Land waren bisher die verlässlichen Partner des Tanztheaters. Dass der Bund nun mit dabei ist, zeigt, welche Relevanz das Zentrum hat.“

Oliver Keymis: „Das Zentrum wird dem bedeutenden Werk der Ausnahmekünstlerin Pina Bausch gerecht und NRW bleibt Ausgangspunkt von neuen Produktionen im Modernen Tanz.“

 

Njuuz

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