29.10.2015

Handwerksmeistern Studium zum Berufsschullehrer ermöglichen

Angesichts des Lehrermangels auch an den Berufskollegs fragt der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker die Landesregierung nach Möglichkeiten, auch Handwerksmeistern den Zugang zum Studium zu ermöglichen.

Nicht nur an allgemeinbildenden Schulen in Wuppertal fehlen Lehrer, sondern auch an den Berufskollegs in der Stadt fällt der Unterricht besonders in den technisch/gewerblichen Fächern aus oder muss vertreten werden, weil Fachlehrer fehlen. In zwei Kleinen Anfragen (Drs.Nr. 16/10108 und 16/10109) möchte der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker nun wissen, wie die Landesregierung diesen Lehrermangel wirksam bekämpfen will. Spiecker: „Schon vor drei Jahren haben die Ministerinnen Löhrmann und Schulze medienwirksam zugesagt, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Passiert ist aber offenbar bisher nichts. Und genau darum geht es in der ersten Anfrage.“Spieckerhellblau

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Es gebe aber noch ein weiteres Problem, so Spiecker weiter. Bei Lehramtsstudenten scheine der Job des Berufsschullehrers nicht besonders attraktiv zu sein. „Außerdem verfügen die Studentinnen und Studenten nicht oder kaum über betriebliche Praxiserfahrungen“, machte der Handwerkspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion deutlich. Deshalb fragt er die Landesregierung ganz konkret, inwieweit es möglich sei, Handwerksmeistern zur Lehrbefähigung an Schulen zu verhelfen. „Betriebliche Erstausbildung und ein Studium für das Lehramt an Berufskollegs verknüpfen – das ist könnte die Lösung sein, um den Lehrermangel in diesem zweiten Standbein des international anerkannten Dualen Systems zu bekämpfen“, so Spiecker abschließend.

 

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