25.10.2015

Berenberg Bank HWWI Städteranking

Städteranking: Wuppertal auf Platz 26

HWWI und Berenberg untersuchen seit 2008 nun zum vierten Mal die 30 größten Städte Deutschlands auf ihre Zukunftsfähigkeit. Nur beim Standortindex erreichte Wuppertal einen mittleren Wert und landete auf Platz 16.

Städteranking

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Bereits zum vierten Mal haben das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut HWWI und Berenberg die 30 größten Städte Deutschlands hinsichtlich ihrer aktuellen ökonomischen Leistungsfähigkeit, ihrer zukünftigen demografischen Entwicklungstendenzen sowie wesentlicher Standortfaktoren wie Bildung, Innovation, Internationalität und Erreichbarkeit untersucht. Für alle Städte wurden 17 Einzelindikatoren in drei Teilindizes berücksichtigt.

1. Der Trendindex untersucht Veränderungen in der ökonomischen Leistungsfähigkeit der jüngsten Vergangenheit. Er bewertet die Dynamik der aktuellen Entwicklungen in Bevölkerungszahl, Erwerbstätigkeit und Produktivität.

2. Der Demografieindex prognostiziert die demografische Entwicklung, die Einfluss auf die zukünftige ökonomische Leistungsfähigkeit der Städte nimmt,  bis zum Jahre 2030.

3. Der Standortindex bewertet die Standortfaktoren Bildung und Innovationsfähigkeit, Internationalität und Erreichbarkeit.

Die drei Indizes fließen zu gleichen Teilen in das Gesamtranking ein:

Trendindex – Wuppertal auf dem letzten Platz
Die ökonomischen und demografischen Entwicklungen in Wuppertal, Duisburg und Chemnitz verliefen in den vergangenen Jahren laut Berenberg Studie deutlich schlechter als in den anderen untersuchten deutschen Großstädten. Während Wuppertal und Chemnitz ihre Bevölkerungszahl stabilisieren konnten, ist sie in Duisburg weiter zurückgegangen. Die Studie zeigt, dass die Altersstruktur in allen drei Städten ungünstig verteilt ist und der Anteil der erwerbstätigen Bevölkerung im Vergleich zu den anderen Städten am niedrigsten ist. Während fast alle anderen Städte die Erwerbstätigkeit steigern konnten, ist sie in Wuppertal, Duisburg und Chemnitz zurückgegangen. Das Fazit der Berenbergstudie ist, dass es allen drei Städten bisher nicht gelungen ist, die Anforderung die der strukturelle Wandel stellt, zu meistern.

Demografieindex – Platz 21
An der Spitze stehen Städte, die wachsen und sich verjüngen und damit im Wettbewerb um Menschen und Unternehmen ihren Satus Quo verbessern. Wuppertal erreicht mit einem Minussaldo nur Platz 21 .

Standortindex – Wuppertal im Mittelfeld
An der Spitze des Standortindex stehen Städte die international aufgestellt und zur Innovation fähig sind, die mit hohen Bildungsständen bei Bevölkerung und Erwerbstätigen, sowie einer ausgeprägten Wissensökonomie aufwarten können. Außerdem sollte eine gute Erreichbarkeit von anderen Zentren gegeben sein. In dieser Kategorie kann sich Wuppertal immerhin mit dem 16. Platz im Mittelfeld behaupten.

In der Gesamtwertung verbesserte Wuppertal sich gegenüber 2013 – wie in den Vorjahren schon – um jeweils einen Punkt.

>>Zur Gesamtstudie

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