19.10.2015

afd Alternative für Deutschland BürgerAntrag katzen Rat Wuppertal

Stellungnahme zum Bürgerantrag Kastrations- und Kennzeichnungspflicht

Auch wenn die Verwaltung dem zuständigen Ausschuss empfiehlt, den Bürgerantrag abzulehnen, befürwortet die AfD-Ratsgruppe den Antrag vollkommen.

Das Thema der Katzenkastrations- und Kennzeichnungspflicht ist leider nicht neu. Bereits im Jahr 2013 wurde ein ähnlicher Bürgerantrag gestellt, der von der Ratsmehrheit der CDU und SPD abgelehnt wurde. Und wieder muss der Anstoß aus der Bürgerschaft kommen.

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Ich frage mich, aus welchem Grund konnte man diesen Antrag ablehnen, der in anderen Städten so gut funktioniert? Das sogenannte Paderborner Modell ist für viele Städte das gute Vorbild gewesen, an dem man sich orientieren kann. Und der Erfolg gibt all diesen Städten Recht!
War es bisher Gleichgültigkeit oder falsches Mitleid mit den zu kastrierenden Katern, die besonders bei den Herren der Schöpfung vorkommen mag?

Natürlich kann man der Auffassung sein, dass Wuppertal größere Probleme hat als streunende Katzen. Doch es gehört zur Gestaltungspflicht einer Kommune, auch vermeintlich kleine Themen anzupacken.
Das Problem mit den Streunern ist nämlich nicht nur, dass sie Kot hinterlassen und in Mülleimern wühlen. Das sind nur die Dinge, die als erstes angeführt werden.
Nein, das Problem geht tiefer! Diese Tiere leiden! Sie sind häufig krank und unterernährt, sie sind von Parasiten befallen und verwahrlost. Und diese Katzen vermehren sich exponentiell, auch wenn die Lebensbedingungen schlecht sind. Hinzu kommt noch die Bedrohung der Vögel und Kleinsäuger, die Opfer der hungrigen Streuner werden.
Dies ist ein Zustand, den man nicht länger hinnehmen kann!

Heute haben wir die Chance, das Problem an der Ursache anzugehen. Wenn eine ordnungsbehördliche Verordnung erlassen wird, dann ist das Thema konkret anzupacken, es kann nicht wieder in Vergessenheit geraten wie viele Dinge, bei denen man an Freiwilligkeit appelliert.

Nicht einmal der finanzielle Aspekt kann als Gegenargument herangezogen werden. Das Paderborner Modell hat ganz klar gezeigt, dass es keine Zusatzkosten für die Kommune gibt!

Sie sehen, es gibt viele Gründe, das Thema endlich anzugehen. Es wäre zum Besten der Tiere, zum Wohle aller. Für mich ist die Entscheidung klar! Ich möchte, dass es keine weitere Verelendung der Streuner mehr gibt, ich möchte nicht, dass aufgegebene Haustiere an Krankheiten sterben und verhungern müssen!
Deshalb stimmt die AfD-Ratsgruppe dem Bürgerantrag zu!

Zum Abschluss noch ein Zitat von Mahatma Gandhi: „Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.“

AfD RatsgruppeRatsgruppe der Alternative für Deutschland im Rat der Stadt Wuppertal ©AfD Ratsgruppe

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Kommentare

  1. donnerwetter sagt:

    dem kann ich nur zustimmen

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