25.06.2015

Städtebauförderung

12,5 Millionen Euro für Städtebauprojekte in Wuppertal

Bell.Bialas.Neumann: „NRW-Städtebauförderprogramm stärkt nachhaltig öffentliche Infrastruktur vor Ort“. Zahlreiche neue und bestehende Maßnahmen erfahren finanzielle Unterstützung.

Zu den landesweit beispielhaften und herausragenden Projekten zählt der Umbau einer ehemaligen Sporthalle zum Stadtteilzentrum in Wuppertal-Oberbarmen. Angesichts der Veröffentlichung des Programmes erklären die Wuppertaler Landtagsabgeordneten Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann:

„Der Aufbau eines Stadtteilzentrums in Oberbarmen erfolgt wie auch die weitere Umgestaltung des Nordparks, die Förderung privater Maßnahmen zur Aufwertung des Stadtteils, die Schulhofumgestaltung Kreuzstraße oder die Fortentwicklung des dortigen Quartiermanagements im Rahmen der ‚Sozialen Stadt Oberbarmen / Wichlinghausen‘. Für diesen Stadtteil stellt das Städtebauförderprogramm 2015 insgesamt 5,4 Millionen Euro zur Verfügung. Hinzu kommen knapp 3,4 Millionen Euro für die Fortschreibung von Projekten der ‚Sozialen Stadt Elberfeld-Nordstadt / Arrenberg‘ wie etwa die Umnutzung des Mirker Bahnhofs und die Auslagerung des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums, rund 3,3 Millionen Euro im Zuge des ‚Stadtumbaus West‘ im Bereich Döppersberg, u.a. für die Unterkonstruktion des Busbahnhofs, sowie 440.000 Euro als komplett neue Maßnahme der ‚Sozialen Stadt Heckinghausen‘. Diese Mittel dienen der Förderung von Quartiersmanagement, Eigentümerberatung, Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit im Stadtteil.

Das Förderprogramm des Landesbauministers Michael Groschek trägt ein glasklares und erklärtes Profil: die gezielte und nachhaltige Förderung von Investitionen in die öffentlichen Infrastruktur. Von dieser Handschrift nordrhein-westfälischer Städtebaupolitik, die bundesweit als vorbildlich gilt, profitieren in allererster Linie Städte im Umbruch wie Wuppertal. Gerade Städte mit erschwerten Ausgangsbedingungen infolge des Strukturwandels und hoher Verschuldung bedürfen der Investitionen in Quartiere mit erhöhtem Förderbedarf und in Infrastrukturprojekte.

Förderschwerpunkte des Städtebauförderprogramms 2015 sind die energetische Erneuerung der sozialen Infrastruktur in den Quartieren, die barrierefreie oder barrierearme Ausgestaltung von öffentlichen Räumen und Gebäuden sowie die Umgestaltung öffentlicher Grünanlagen im Wohnumfeld der Quartiere.

Bundesbauministerin Hendricks hat ausdrücklich den integrierten Ansatz in NRW gewürdigt: den Dreiklang von energetischer Sanierung, Altersgerechtigkeit und grüner Stadt.

Diese Schwerpunktsetzung ist die richtige Antwort auf Leitfragen eines zukunftsfähigen Wuppertal. Das Programm und seine Profilbildung sind eine kontinuierliche Stärkungskur für unsere finanziell angeschlagenen Kommunen in NRW.“

Das Städtebauförderprogramm umfasst insgesamt Fördermittel in der Höhe von 258 Millionen für Städte und Gemeinden, die 202 Maßnahmen zugutekommen. Der Bund fördert das Programm 2015 mit nahezu 115 Millionen.

Das Gesamtinvestitionsvolumen einschließlich einer kommunalen Beteiligung von 88 Millionen Euro beträgt fast 346 Millionen Euro.

Minister Groschek betonte bei der Vorstellung der Projektförderung dieses Jahres die volkswirtschaftlichen Gesamteffekte: Bis zu 1,8 Milliarden Euro an Folgeinvestitionen könnten so ausgelöst werden.

Njuuz

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